Königssee: Verliert Bobfahrerin Bein?

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Nach ihrem Unfall ist die russische Bobfahrerin sofort ins Krankenhaus nach Traunstein geflogen worden.

Schönau am Königssee - Der russischen Bobfahrerin, die vor gut einer Woche auf der Kunsteisbahn am Königsee schwer verletzt worden ist, muss möglicherweise ein Bein amputiert werden. Das meldet die russische Staatsagentur Ria Nowosti am Mittwoch.

Der Gesundheitszustand der 21-Jährigen habe sich laut der Staatsagentur zwar stabilisiert, doch eine Amputation sei offenbar unumgänglich.

Am Montag vergangener Woche rammte im Auslauf der Königsseer Bobbahn ein anderer Bob den umgestürzten Schlitten der jungen Russin und ihr Trainingspartnerin. Der Zweierbob der russischen Juniorinnen war während eines Trainings zum Europacup vom Jugendstart offenbar ohne Freigabe und bei Roter Ampel in den Eiskanal gestartet.

Die 21-Jährige erlitt einen offenen Oberschenkelbruch sowie schwere Verletzungen im Nieren und Bauchbereich. Seit dem Unfall liegt die Sportlerin im Koma. Ihr Zustand ist nach Angaben der Ärzte stabil. Die drei anderen Sportler im Alter von 21 und 25 Jahren wurden weniger schwer verletzt. Ihnen soll es inzwischen besser gehen.

Bayernwelle Südost

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