"Miteinander die Zukunft unserer Jugend gestalten"

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Vorsitzende Heike Mechelhoff freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.

Berchtesgaden – Mit dem „Jugend-Treff.5 Förderverein“ hat man sich eine Menge vorgenommen. Bei der Auftaktveranstaltung am Freitag informieren die Verantwortlichen interessierte Bürger.

Am heutigen Freitag findet um 19 Uhr die Auftaktveranstaltung des „Jugend-Treff.5 Förderverein“ im Kleinen Saal des Kongresshauses statt.

Das Vorhaben ist ambitioniert und wird mit viel Feingefühl angegangen. Mit dem „Jugend-Treff.5 Förderverein“ hat man sich eine Menge vorgenommen, die Vorsitzende Heike Mechelhoff, fünf Jugendreferenten der Talkessel-Gemeinden, die Bürgermeister von Berchtesgaden, Bischofswiesen, Ramsau, Schönau am Königssee und Marktschellenberg. Informieren – austauschen – engagieren, so das Credo für die erste öffentliche Veranstaltung des Vereins, der gemeindeübergreifend arbeiten wird. „Das ist unser Anliegen“, sagt Heike Mechelhoff, bekannt für ihren Durchsetzungswillen, das Vermögen, Angepacktes ans Ziel zu bringen. Kurz vor der Auftaktveranstaltung des Vereins, am heutigen Freitag, den 11. Februar um 19 Uhr im kleiner Saal im Kongresshaus, zu der jeder an Jugendarbeit Interessierte willkommen ist, hat man zum Gespräch gebeten – Vorsitzende Heike Mechelhoff und Bürgermeistersprecher Herbert Gschoßmann informieren.

Die Sache auf den Punkt bringen, das sei das nächste Ziel – ein „sehr sensibles Thema“ ist die Jugendarbeit, die von nun an in ergänzendem, neuem Licht erscheinen soll. „Wir wollen den Austausch unter den Jugendlichen und Vereinen fördern, bündeln, voranbringen. Wichtige und hervorragende Jugendarbeit leisten die örtlichen Vereine - jeder für sich - schon jetzt.“ Mit dem „Jugend-Treff.5 Förderverein“ soll die Jugend jedoch eine Plattform erhalten, einen gemeindeübergreifenden Anlaufpunkt, der auf fünf Säulen fußt. Jugendbildung, Jugendbrennpunkte, Jugendorganisation, Jugendöffentlichkeit – und das Soziale: Diese fünf Felder möchte der Förderverein abdecken und dafür in konkreter Weise Inhalte schaffen, mit einem Konzept, das in weiten Teilen steht, jedoch nicht vollendet ist. „Ein Konzept wächst mit seinen Beteiligten“, sagt Mechelhoff, die den frisch gegründeten Verein immer wieder mit Bildern beschreibt. Ein Kleinkind, das gerade zu Krabbeln beginnt und dabei auf die Unterstützung und das Mittun seiner Nächsten - Jugend wie Erwachsenen - angewiesen ist.

Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann ist das Sprachrohr der fünf Talkessel- Bürgermeister, die künftig gemeindeübergreifend Jugendarbeit betreiben werden.

Zuhause fehle zum Teil ein Sprachrohr, „deshalb tauschen sich die Teenager untereinander - in ihrer Sprache und ihrer Welt - aus“, sagt Mechelhoff, die ein Umdenken vor allem von Erwachsenen für hilfreich und zielführend hält. „Jugendliche, erklärt Euch“, appelliert sie an die Jugend, die beim Förderverein ein wichtiges Standbein einnehmen soll. „Wir reichen die Hand, schauen genau hin, hören zu, suchen Gespräche, jetzt muss man nur noch zupacken“, sagt die Vorsitzende, die auf die Unterstützung der Gemeindevertreter bauen darf. Ein Verein wie dieser habe nur dann eine Überlebenschance, wenn alle Glieder ineinander greifen, daher dürften die Erwartungen von außen nicht gleich zu Beginn zu hoch gesteckt werden. Dort, wo Bedarf ist, müsse angesetzt werden, darauf ein tragfähiges und glaubwürdiges Konzept umgesetzt werden. Anhand eigener und bereits etablierter Veranstaltungen wolle man sich in der Öffentlichkeit präsentieren. Die Farbe Grün soll dabei eine gewichtige Rolle spielen, die Farbe der Hoffnung, Hoffnung auf eine Zukunft, der Fokus liegt auf den Jugendlichen, „auf unserem wichtigsten Gut“.

Bürgermeistersprecher Herbert Gschoßmann ist von der zugrunde liegenden Idee vollkommen überzeugt, erachtet das Ziel doch auch als wichtige Kooperation untereinander. Für die Gemeindestrukturen sei ein Förderverein ein „unschätzbarer Vorteil“, weil dieser versuche, die Jugendarbeit zu vernetzen, zu ergänzen und zu strukturieren. „Der Verein ist eine ganz klare Ergänzung zu den bestehenden Strukturen“, sagt Gschoßmann – verbunden mit der Hoffnung, dass die Gemeindejugend das Angebot auch so annehmen wird. Künftig sollen verschiedene Veranstaltungen abgehalten werden, in jeder Gemeinde zumindest eine pro Jahr, darüber hinaus aber viele Aktionen. Konkretes soll demnächst bekannt gegeben werden. Der Förderverein wolle nicht nur als bloßer Geldgeber fungieren, wenn finanzielle Mittel für ein Projekt verlangt würden, im Zentrum sollen vor allem auch Inhalte stehen. „Wir bieten einen Leitfaden an, unsere Hand“, sagt Mechelhoff. Ein offenes Ohr, Hilfe, wo Hilfe benötigt wird. Zusammen kann es gelingen, beim „Jugend-Treff.5 Förderverein“ ist man davon überzeugt.

Pressemitteilung kp

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