Jugend AG präsentiert die Ziele für 2011

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Die Jugendlichen erklären Bürgermeister Franz Rasp ihre Ziele für 2011.

Berchtesgaden – Bei einem der wöchentlichen Treffen präsentierte die Jugend AG ihr reichhaltiges Programm für das Jahr 2011. Unter anderem wird es eine dritte Auflage von „Rock am Rathaus“ geben.

Neben der zwischenzeitlich dritten Auflage von „Rock am Rathaus“ werden es vor allen Dingen ehrenamtliche, dem sozialen Engagement dienliche Streifzüge sein, die anstehen. „Das Festival der Generationen“, das im März 2010 seine Premiere gefeiert hatte und auf große Resonanz gestoßen war, wird dieses Jahr aber ausfallen. Man wolle das mit viel Aufwand ins Leben gerufene Konzept nicht der Beliebigkeit aussetzen. „Für 2012 ist das Kongresshaus bereits gebucht“, freute sich Sabine Wimmer, die Jugendreferentin des Marktes Berchtesgaden.

Das „Festival der Generationen“ müsse etwas Besonderes bleiben, fügte Julia, selbst Mitglied der Jugend AG, an. Der Fasching dauere dieses Jahr sehr lange, darüber hinaus seien die Planungen noch nicht so weit fortgeschritten. „Im nächsten Jahr haben wir wieder ein Motto, Hobby und Berufe, alles, was damit zu tun hat“, so Wimmer, die erneut ein ganzes Wochenende für das gemeinschaftliche Erlebnis eingeplant hat. Am 9. und 10. März 2012 soll das „Festival der Generationen“ stattfinden, Zusagen seitens des Marktes Berchtesgaden und des Kongresshauses liegen bereits vor. „Wir wollen alle Möglichkeiten im Talkessel und darüber hinaus aufzeigen – all das, was Jugendliche hobby- und berufsmäßig machen können“, sagt Jugend AG-Mitglied Florian. Einige Bedenken äußert Julia. Denn angekündigt ist eine Sanierung des Kongresshaus Berchtesgaden bereits: „Es wäre schade, wenn uns dann, im März 2012, einzelne Bereiche nicht zur Verfügung stünden“, sagt die Gymnasiastin, die sich schon zu diesem frühen Zeitpunkt auf das anstehende Festival freut.

Viel los bei „Rock am Rathaus“. Am 28. Mai ist es wieder so weit.

Bis dahin gibt es für die Jugend AG noch eine Menge zu tun. Vor allem in generationenübergreifender Hinsicht existieren Planungen, die vertieft werden sollen. „Wir werden in Alten- und Bürgerheime gehen und zusammen mit den Bewohnern Geschichten aus dem Leben niederschreiben, daraus einen Kalender basteln“. Zunächst sollen es Monatsblätter werden, mit Erzählungen und Anekdoten, die nicht in Vergessenheit geraten sollen. Eine „wertvolle Arbeit“, so die Jugend im Kollektiv. Bislang habe das Ganze noch experimentellen Charakter, Erfahrungswert habe man keinen, man müsse sehen, wie sich das Geschichtensammeln umsetzen ließe. Die Jugend ist positiver Dinge, optimistisch, dass das Ergebnis ein gutes sein wird. Bereits am 28. Mai, offiziell auch der „Tag der Jugend“, wird wieder „Rock am Rathaus“ stattfinden, zum inzwischen dritten Mal. Erneut ist der Parkplatz vor dem Rathaus Berchtesgaden für das Jugend-Event angedacht, in den Jahren zuvor war die von der Jugend AG initiierte und vom Markt Berchtesgaden finanziell unterstützte Veranstaltung auf äußerst positive Resonanz gestoßen, hatte hunderte Jugendliche zum gemeinschaftlichen Open Air gelockt. Auch ein Musical-Projekt soll verwirklicht werden, steckt aber noch in den Kinderschuhen – „Abgestürzt“, so der Titel der auf Jugendliche zugeschnittenen Bühnen-Party. Darüber hinaus beschäftigt die Jugend AG das Thema „Essgewohnheiten“. Denn nicht jeder Teenager bekommt täglich ein warmes Mittagessen vorgesetzt, hier ist eine Umfrageaktion unter den Jugendlichen des Talkessels angedacht, die Licht ins Dunkel bringen soll. „Wir wollen die Essgewohnheiten unserer Jugend studieren“ – wann wird gegessen, wo wird gegessen und vor allen Dingen – was? Auch Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp ist der Ansicht, dass man in diesem Bereich etwas tun könnte. Die Mensa des Gymnasiums Berchtesgaden auch für Kinder und Jugendliche zu öffnen, die nicht in direkter Verbindung zum Gymnasium stehen, „das wäre ein Vorschlag, den wir umsetzen werden“, sagt Bürgermeister Rasp und richtet sich an alle Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren. Daraus ein Projekt entstehen zu lassen, erachtet der Gemeindevorsteher für eine sinnvolle Idee, die für die Jugend AG wie prädestiniert scheint. Das Jahr ist noch lang, zu tun gibt es viel – „dann mal los“.

kp

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