Feuerwehr: alles bleibt beim Alten

Berchtesgadener Land - Die von Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp vorgeschlagene interkommunale Brandschutzbedarfsplanung hat im inneren Landkreis hohe Wellen geschlagen. Jetzt gibt es eine Entscheidung:

In einem Gespräch der Bürgermeister der Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg, Ramsau und Schönau am Königssee am Mittwoch kamen diese übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass für eine interkommunale Brandschutzbedarfsplanung derzeit keine Notwendigkeit besteht. Diese Auffassung teilen auch sämtliche Kommandanten der Feuerwehren des südlichen Landkreises. Kreisbrandrat Rudi Zeif bestätigt diese Einschätzung in seiner Stellungnahme.

Die Bürgermeister sind froh, dass es in den fünf Gemeinden gut funktionierende Feuerwehren gibt. Die einzelnen Wehren sorgen mit ihrer hervorragenden Jugendarbeit für ausreichenden Nachwuchs in dieser wichtigen ehrenamtlichen Tätigkeit. Brand- und Katastrophenfälle können jederzeit gemeindeübergreifend mit ausreichend Personal effektiv bekämpft werden. Beim Bau von Gebäuden und bei der Beschaffung von Geräten und Fahrzeugen stimmen sich die Kommandanten und die Kreisbrandinspektion bereits seit langem ab, in der Regel ist sogar die Zustimmung der Regierung erforderlich. Die Gemeinden und die Feuerwehren werden auch künftig die gesetzlichen Vorgaben erfüllen um ihren Bürgern den bestmöglichsten Schutz zu gewähren.

Pressemitteilung Gemeinde Bischofswiesen

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