Interconti weiter in der Kritik

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Das Intercontinental Berchtesgaden Resort am Obersalzberg kommt nicht aus den Schlagzeilen.

Berchtesgaden - Die Diskussionen um das Intercontinental Berchtesgaden Resort auf dem Obersalzberg nehmen kein Ende.

Wie Bayernwelle Südost berichtet, haben jetzt bayerische Grünenpolitiker Aufklärung gefordert. Offenbar soll es in den ersten Jahren nach der Eröffnung - also 2005 bis 2007 - in dem Fünf-Sterne-Hotel besonders günstige Konditionen für Mitarbeiter des Bayerischen Innen- und des Finanzministeriums sowie für Mitarbeiter der Bayerischen Landesbank gegeben haben.

Für die Grünen-Landtagsabgeordnete Margarete Bause ein Interessenskonflikt: denn eigentlich sollten diese Personen Kontrolle ausüben, erhielten aber Privilegien. Für Bause nicht politisch korrekt; das habe ein "Geschmäckle", sagte sie.

Der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon wird allerdings mit den Worten zitiert, ein solches Programm sei durchaus üblich. Es solle mithelfen, die Wirtschaftlichkeit und Auslastung eines Hotels zu erhöhen. Wie günstig seine Mitarbeiter im Interconti absteigen konnten, ist aber nicht bekannt.

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