Insula erhält Note 1,8

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Peter Stoll (zweiter von links) wurde vom Kuratorium des Diakoniewerkes Hohenbrunn zum Nachfolger von Martin Neukamm als Geschäftsführender Vorstand berufen.

Bischofswiesen - Das Seniorenwohn- und Pflegezentrum Insula in Bischofswiesen erhielt die Note 1,8 für Pflege und Betreuung.

Das Seniorenwohn- und Pflegezentrum Insula in Bischofswiesen ist eines der ersten Einrichtungen im Landkreis, die der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) im Rahmen des sogenannten Pflege-TÜVs benotetet hat: „Über die Beurteilung mit der Note 1,8 freuen wir uns ganz besonders. Das ist unseren sehr engagierten Pflegekräften und dem hohen Ausbildungsstand zu verdanken!“ – erklärte Rolf Hopmann, der zuständige Geschäftsbereichsleiter, auf der Mitgliederversammlung des Evang.-Luth. Diakoniewerkes Hohenbrunn KdöR, dem Träger der Insula. Zum Nachfolger Martin Neukamms als Geschäftsführender Vorstand wurde Peter Stoll berufen.

Auch Dr. Jochen Imhoff, Vorsitzender des Kuratoriums des Diakoniewerkes Hohenbrunn, freute sich über die Auszeichnung, die weit über dem Durchschnitt der bisher geprüften Häuser in Deutschland liegt. Sei sie Ansporn für die bisher noch nicht benoteten Einrichtungen des Diakoniewerkes im Landreis München. Er beschrieb in seinem Bericht die wesentlichen Veränderungen der letzten zwölf Monate. Das wirtschaftliche Umfeld in der Altenhilfe sei noch schwieriger geworden, weil mehr Wettbewerber am Markt teilnehmen und sich der Mangel an Altenpflegefachkräften immer deutlicher abzeichnet. Bei gleicher Vergütung durch die Pflegekassen werden zunehmend mehr Expertenstandards eingeführt, was erhöhte Anforderungen an die Ausbildung nach sich zieht. Das wird grundsätzlich begrüßt, dürfe aber nicht zu Lasten der Betreuung gehen. Die Berufsfachschule für Altenpflege verzeichne eine gesteigerte Nachfrage und führe verstärkt die praxisorientierten Schulungen der Mitarbeitenden in der Pflegeplanung und Dokumentation durch. Im Adipositas-Zentrum der Insula wurde das Therapieangebot flexibilisiert, um den veränderten Erwartungen der Krankenkassen entgegen zu kommen. Die Kindertagesstätten der Insula seien auch in diesem Jahr erneut sehr gut besucht gewesen – nicht nur von Kindern aus Bischofswiesen. Der Kindergarten wird noch zwei weitere Jahre genutzt und dann durch einen Neubau ersetzt. Hier würden intensive Verhandlungen mit der Kommune geführt, die Hauptzuschussgeber sein wird.

Martin Neukamm, Geschäftsführender Vorstand des Diakoniewerkes seit 2006, hat eine Vorstandsposition bei den Rummelsberger Anstalten übernommen. Zu seinem Nachfolger wurde Dipl.-Ökonom Peter Stoll berufen, der im Hauptamt Vorsitzender der Geschäftsführung von Dienste für Menschen ist, einem diakonischen Träger mit Sitz in Baden-Württemberg. Peter Stoll, der bereits seit 1. Juli 2009 Vorstand des Diakoniewerkes ist, wies in seinem Bericht auf die Bedeutung der Berufsfachschule in der Insula hin: „Es bleibt wichtig, selber auszubilden, um die Fachkraftquote in den eigenen Häusern zu stabilisieren, denn die Generierung von qualifiziertem Personal wird immer schwieriger.“ Er dankte den rund 500 Mitarbeitenden, die an den drei Standorten Insula, Riemerling und Taufkirchen im Landkreis München auch im Jahr 2009 eine exzellente Arbeit geleistet haben. Das sei auch der Grund für die kürzlich vom Medizinischen Dienst der Kassen (MDK) vergebene sehr gute Note für die Pflege- und Betreuungsqualität des Seniorenwohn- und Pflegezentrums Insula. Die Mitgliederversammlung feierte zum Abschluss in der Insula-Kirche eine gemeinsame Andacht.

Pressemeldung Evang.-Luth. Diakoniewerk Hohenbrunn KdöR

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