„Hotel Edelweiß war ein Grund zurückzukommen“

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Christoph Thoma, Pressesprecher des DAV Summit Club, ist mit der Ausrichtung des Bergsteigertreffens in Berchtesgaden überaus zufrieden.

Berchtesgaden - Christoph Thoma vom DAV Summit Club spricht über die Entscheidung für Berchtesgaden und die sechsstelligen Kosten des Hotels Edelweiß.

Auf einen „sehr großen Erfolg“ blickt Christoph Thoma, Pressesprecher des DAV Summit Clubs, einer Tochter des Deutschen Alpenvereins, zurück. Das am vergangenen Wochenende stattgefundene 36. Bergsteiger- und Trekker-Treffen stieß nicht nur bei Besuchern auf hervorragende Resonanz. Auch der Veranstalter selbst, der in der Vergangenheit das Bergsteigertreffen nach Kempten verlegt hatte, hat wieder Grund zur Freude. „Das neu gebaute Hotel im Markt, das Hotel Edelweiß, war durchaus ein Grund, wieder nach Berchtesgaden zurückzukehren“, wie Thoma im Gespräch bestätigt. Teilweise seien die Unterkunftsmöglichkeiten im Ort – „mit Verlaub gesagt“ – nicht mehr zeitgemäß gewesen. Ein Event, dessen Kosten sich „im sechsstelligen Bereich“ bewegen, benötigt aber solche.

An die Kapazitätsgrenzen sei man damals, als man noch in Berchtesgaden weilte, gestoßen. Das Bergsteigertreffen erstreckte sich über fünf Tage, doppelt so lang wie aktuell – eine „Doppelveranstaltung“, sagt Thoma. Ein neuer Anlauf wurde gestartet, es ging in Richtung Kempten. „Unpersönlich“ sei dort die Atmosphäre gewesen, bejahen Summit-Besucher auf Anfrage, hier in Berchtesgaden fühle man sich wohler, „heimelig“ sei die Atmosphäre vor Ort.

Dennoch macht Thoma keine eindeutige Zusage für das kommende Jahr: Man müsse nicht immer alles gleich machen, sagt er, weder bedeute die Rückkehr nach Berchtesgaden ein dauerhaftes Bleiben, noch werde man eine konkrete Zusage treffen, wieder zurück nach Kempten zu gehen. Man lässt sich also alle Türen offen, wobei die positive Resonanz seitens der Veranstaltungsteilnehmer wohl doch einen großen Teil zur Ausrichtung im nächsten Jahr beitragen dürfte. 25 Journalisten namhafter Medien waren vor Ort, auch deren Echo war durchweg positiv.

„Die Situation in Berchtesgaden hat sich ganz klar verändert“, sagt Pressesprecher Thoma. Zum einen habe man für das Bergsteiger- und Trekker-Treffen ein neues Konzept ersonnen, eine „Feinjustierung“ erfolgte. Kleiner ist die Veranstaltung nun, nur noch an drei Tagen werden Fachpublikum und Privatpersonen erwartet – „die Zahl an Vortragsveranstaltungen hat sich deutlich erhöht“, weiß Thoma. Daher musste man sich an die „Ansprüche der modernen Zeit anpassen“. Die Besucherzahlen belegten mit 1500 ein sehr gutes Ergebnis, „man spürt, dass die Leute wieder verreisen wollen“. Noch im Jahr zuvor, 2009, habe man die Krise deutlicher gespürt. Wie weggewischt ist die Stimmung von damals. Festgestellt habe man in der Geschäftsführung des DAV Summit Club auch, dass „sich ein Generationenwechsel abzeichnet“. Viele ältere Kunden waren anwesend, aber auch junge, vor allem aber Neukunden – die Quote beträgt 25 Prozent.

Thoma gibt sich zufrieden, die Erwartungshaltung ist groß, bereits Geschäftsführer Ralph Bernhard hatte das während des Bergsteigertreffens deutlich gemacht. Sechsstellige Veranstaltungskosten, „im Werbeetat des Clubs ist der Summit 2011 unser größter Posten“, sagt Thoma, der froh ist, dass alles so gut geklappt hat. Ein Lob gibt es auch für die neue Unterkunft, das Hotel Edelweiß. Solch ein Haus, in unmittelbarer Nähe, habe Berchtesgaden und den Veranstaltungsbesuchern noch gefehlt. Mit ein Grund, wieder hierher zu kommen. Ob auch im kommenden Jahr, wird sich noch zeigen.

kp

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