Nachfolgedebatte in der CSU

Ramsauer: CSU-Basis will Seehofer nicht länger

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München - Am Wochenende spielte Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Gedanken einer weiteren Amtszeit nach 2018. CSU-Vize Peter Ramsauer ist strikt dagegen!

Die CSU debattiert über die Zukunft von Horst Seehofer, nachdem dieser eine weitere Amtszeit als Ministerpräsident nach der Wahl 2018 am Wochenende ins Spiel brachte.

Von solchen Gedankenspielen hält Peter Ramsauer, CSU-Vize und Ex-Bundesminister, nichts. Der BILD-Zeitung sagte er: "Die Stimmung an der Parteibasis ist klar: Sie will einen Wechsel zur nächsten Wahl, so wie es auch bisher von Seehofer selbst vertreten wurde". Das habe er in vielen CSU-Kreisverbänden so wahrgenommen, die er in den letzten Wochen besucht habe. Eine andere Botschaft, als den Rückzug Seehofers 2018, sei den Mitgliedern nicht mehr zu vermitteln.

Nach dem unfreiwilligen Austritt Ramsauers aus der Bundesregierung - er musste zu Beginn der Großen Koalition Platz schaffen für Alexander Dobrindt als Verkehrsminister - gilt das Verhältnis zwischen ihm und Seehofer endgültig als zerrüttet.

Horst Seehofer hatte bislang immer angekündigt, 2018 sein Amt als Ministerpräsident niederlegen zu wollen. Als mögliche Nachfolger werden Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Finanzminister Markus Söder genannt. Dem SPIEGEL sagte Seehofer aber nun: "Ich habe das große Ziel, dass wir in der CSU einen geordneten Generationenübergang hinbekommen. Aber ich wüsste auch, was ich zu tun hätte, wenn kein ordentlicher Übergang gewährleistet wäre." Wörtlich fügte er hinzu: "War das deutlich genug?"

mg/ch24

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