Hirscheckblitz: Baubeginn im Juli

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Freut sich bei über 20 Grad und Sonnenschein schon auf den Winter - Christian Riel von der Hochschwarzeck Bergbahn GmbH.

Ramsau - Bei über 20 Grad und strahlendem Sonnenschein denkt Christian Riel bereits an den Winter - dann will der Geschäftsführer der Hochschwarzeck Bergbahn GmbH die neue Rodelbahn einweihen.

Der "Hirscheckblitz" soll die bestehende Rodelbahn ablösen. Das ist nämlich ein Wanderweg, der auch im Winter von Fußgänger und Skitourengehern genutzt wird. Die Gegenverkehrsituation ist mehr als gefährlich. "Deshalb wird die neue Rodelbahn an der Sesselbahn enden. So können wir von der Bahn aus beobachten, ob sich ein Skitourengeher oder Fußgänger verirrt", erklärt Riel.

"Da kommt er an, der Hirscheckblitz."

Die reine Rodelbahn soll 2,5 Kilometer lang und drei Meter breit sein, sowie bei einem Gefälle von neun bis 13 Prozent keine Flachstücke enthalten. Die Trasse verläuft unter der Sesselbahn und kreuzt diese viermal. So soll den Skifahrer im Lift Lust auf Rodeln gemacht werden.

Der untere Teil des Weges besteht bereits. Gebaut wird die weitere Trasse als Rückeweg, den die Bauern im Sommer zum Holzarbeiten nützen können. Im Winter werden dann am Start und Ziel Bögen aufgestellt sowie eine Zeitmessung installiert. Nachdem die Idee bereits 2004 schon einmal im Raum schwebte, hat jetzt das Amt für Landwirtschaft und Forsten die Genehmigung erteilt. Dafür ließ die Hochschwarzeck Bergbahn GmbH über mehrere Monate ein Gutachten erstellen. Auch die geforderten Ausgleichsflächen hat die Gesellschaft mittlerweile nachgewiesen.

Hier soll er verlaufen, der Hirscheckblitz.

Im Juli sollen nun die Bagger und Holzarbeiter anrücken. Auf 1,8 Kilometer von der Bergstation weg muss der Weg angelegt werden. Dafür müssen einige Bäume weichen, die dann auch ins Tal gezogen werden müssen. "Da wartet noch viel Arbeit auf uns", ist sich Riel sicher. Aber gleichzeitig plant der Geschäftsführer an der Eröffnungsfeier. "Im Dezember wollen wir die neue Rodelbahn einweihen."

Einer, der dann wohl ganz vorne steht, ist Rennrodel-Legende Georg Hackl. Der Bischofswieser wirbt für die Rodelbahn. Dafür darf er mit seinen Rodlern die Strecke als Übungsstrecke nutzen. Die, für die Allgemeinheit befahrbar, dann auch ein weiteres touristisches Angebot, sowie ein zweites Standbein der Hochschwarzeck Bergbahn GmbH sein wird.

Christine Zigon

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