Auf Heimweg in Ache gestürzt

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Schönau am Königssee - Gegen 0.30 Uhr waren drei Jugendliche von der Kaserbar entlang der Schornstraße nach Schönau unterwegs, als ein 18-jähriger Einheimischer in die Königsseer Ache stürzte.

Rund 70 Einsatzkräfte von BRK-Wasserwacht, Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei haben am frühen Donnerstagmorgen einen 18-jährigen Einheimischen gerettet, der vom Geländer der Grundbrücke rund zehn Meter tief über einen Steilhang in Richtung der Königsseer Ache abgestürzt war. Der nach erster Einschätzung schwer verletzte junge Mann überlebte wie durch ein Wunder, da Büsche und Sträucher den Aufprall dämpften. Er musste am Ufer unterhalb der Brücke medizinisch erstversorgt und danach in einer Schleifkorbtrage gesichert per Drehleiter und Seilzug zur Straße hochgezogen werden.

Jugendlicher stürzt in Königsseer Ache

Die beiden Begleiterinnen des 18-Jährigen hatten den Unfall direkt beobachtet und sofort einen Notruf abgesetzt, woraufhin die Leitstelle Traunstein gegen 0.36 Uhr die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Wasserwachten Berchtesgaden und Bad Reichenhall, den Einsatzleiter Wasserrettungsdienst, die Freiwilligen Feuerwehren Königssee und Berchtesgaden, die Tauchergruppe der Feuerwehr Bad Reichenhall und den BRK-Landrettungsdienst mit einem Rettungswagen und dem Berchtesgadener Notarzt in die Schornstraße schickte.

Die Ersthelferinnen konnten die Einsatzkräfte direkt zum Verletzten führen, der unterhalb der Brücke auf großen Flusssteinen am Wasser lag. Nach notärztlicher Erstversorgung durch das Rote Kreuz musste der 18-Jährige von Feuerwehr und Wasserwacht in einer Schleifkorbtrage gesichert per Drehleiter und Seilzug zurück auf die Brücke gezogen werden. Zwei Wasserretter sicherten die gefährlichen Arbeiten am Flussufer ab. Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden nahmen den genauen Unfallhergang auf. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Königssee und Berchtesgaden, der Wasserwacht Berchtesgaden, des BRK-Rettungsdienstes und der Polizei mit zwölf Fahrzeugen rund eineinhalb Stunden lang im Einsatz.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

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