2290 Meter "vertikale Wildnis"

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Berchtesgaden - Bayerns Umweltminister Markus Söder hat am Mittwoch in Berchtesgaden das Haus der Berge vorgestellt. Jetzt geht es richtig los:

"Wir haben Gelder für die Feinplanung bekommen. Das ist der Startschuss für das Haus der Berge. Es existiert und es wird gebaut", sagte Nationalparkleiter Michael Vogel im Bgland24-Interview. Das Umweltbildungs- und Informationszentrum für den Nationalpark Berchtesgaden wird seit Jahren schwer diskutiert. Jetzt steht die Fianzierung und die Planung läuft. Im kommenden Jahr soll der Spatenstich und 2012 die Eröffnung erfolgen.

Das Haus der Berge soll einzigartig sein. Ein Dreiklang aus Umweltbildung, Information und einem Aussengelände soll das Bewußtsein der Menschen für ihre Umwelt wieder verbessern. Vor allem Kinder soll die Ausstellung, in der die vier Hauptelemente Wasser, Wald, Almen und Fels dargestellt werden, ansprechen. Vom Watzmann-Gipfel bis auf den Grund des Königssees - 2290 Meter "vertikale Wildnis" unter diesem Motto wird die Dauerausstellung stehen.

So soll das Haus der Berge aussehen.

Gleichzeitig gibt es Platz für wechselnde Ausstellungen und den Bereich der Umweltbildung. Dort geht es vor allem ums Mitmachen und verstehen. "Das Haus der Berge ist viel mehr als Ausstellung und Museum - geschaffen wird ein "grünes Klassenzimmer" für die Umweltbildung", betonte Söder.

Insgesamt investiert der Freistaat Bayern 15 Millionen Euro in das Umweltbildungs- und Informationszentrum, drei Millionen kommen von der EU und eine Million von Sponsoren. Das Haus der Berge soll mit Fernwärme versorgt und aus heimischen Holz gebaut werden.

red-bgl24/cz

Alles weitere zum Haus der Berge gibt es hier:

Endlich: Söder stellt Haus der Berge vor

Rubriklistenbild: © dpa/cz

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