Doku: Kündigung vor Arbeitsgericht

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Derzeit ist es schwierig, eine Führung durch die Dokumentation Obersalzberg zu bekommen. Vielleicht sieht es kommende Woche schon anders aus.
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Berchtesgaden/Bad Reichenhall - Für zwölf von 20 ehemaligen Rundgangsleitern der Dokumentation Obersalzberg geht es heute in eine neue Runde.

Nein, sie dürfen nicht ab sofort wieder Touristen und Schulklassen durch die Ausstellung führen und über die Rolle Berchtesgadens im dritten Reich berichten. Sie treffen bei einem Gütetermin des Arbeitsgerichts im Bad Reichenhaller Kurgastzentrum zusammen. Dort wird ihr Kündigungsschutzklage verhandelt. Die Rundgangsleiter wollen eine Rücknahme der Kündigung und die Weiterbeschäftigung erreichen.

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Nicht nur der Gütetermin könnte darüber Aufschluss geben. Denn einen Tag später hat das Institut für Zeitgeschichte eine 'öffentliche Sprechstunde' mit allen 20 ehemaligen Rundgangsleitern angesetzt. "Vielleicht wissen wir hinterher, ob es mittlerweile ein Konzept gibt, irgendein Angebot seitens des IfZ und wie es weitergeht", äußerte sich Lisa Graf-Riemann gegenüber BGLand24.

Die Rundgangsleiter waren Ende Oktober überraschend gekündigt worden. Grund sei ein laufender Prozess mit einer Rentenversicherung, begründete damals das IfZ.

cz

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