Großes Interesse an Fernwärme

+
Rupert Rohrmoser (r.) stand den Anwesenden Rede und Antwort.

Schönau am Königssee/Berchtesgaden - Zwei Informationsveranstaltungen über das neue Biomasseheizkraftwerk und die Anschlussmöglichkeiten hat die EWB - Berchtesgaden in der vergangenen Woche durchgeführt.

Die Resonanz war positiv, trotz Olympia zählte man am Mittwoch im Wirtshaus Unterstein 76 und am Donnerstag im kleinen Saal des Kongresshauses 87 interessierte Besucher.

Die meisten Fragen drehten sich um Effizienz, Nachhaltigkeit und Kosten. „Wer sich für Fernwärme entscheidet, zahlt nur die tatsächlich verbrauchte Energie“, erklärte Rupert Rohrmoser, technischer EWB-Leiter, wohingegen bei jeder Heizungsanlage ein Verlust durch den Jahresnutzungsgrad auftrete, der natürlich mitbezahlt werden müsse.

Durch die Vortragenden wurde die Wirkung des Jahresnutzungsgrades ausführlich erläutert, für weitere Fragen erging das Angebot an die Zuhörer sich mit der EWB direkt in Verbindung zu setzen. Des Weiteren kam mehrmals die Frage, ob die EWB in ihren Verträgen fordert, alle weiteren Energieerzeugungsanlangen im Haus, also auch Kachelöfen stillzulegen. Dies wurde von den Verantwortlichen mit Nachdruck verneint, zumal gerade ein Kachelofen zur Lebensqualität gehöre.

Als erfreulich werteten die Mitarbeiter der EWB, dass aus den Reihen der Besucher oft zu hören war, dass die Wärmeerzeugung durch Biomasse besonders Umweltverträglichkeit sei und Dunstglocken über dem Talkessel so verhindert werden könnten. Im Anschluss an den allgemeinen Vortrag ließen sich viele Gäste von Rupert Rohrmoser die technischen Details eines Fernwärmeanschlusses genau erläutern.

Pressemitteilung EWB – Berchtesgaden

Lesen Sie auch:

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser