Großbrand in Spritzgussfirma

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Marktschellenberg - Eine Verpuffung mit anschließendem Großbrand hat in Marktschellenberg zahlreiche Einsatzkräfte gefordert - zu Übungszwecken.

Eine Verpuffung mit anschließendem Großbrand, wodurch Menschen in Gefahr geraten, so ist das angenommene Übungs-Szenario einer grenzüberschreitenden Feuerwehrübung in Marktschellenberg. Die Firma PSM Protech stellte ihre Produktionsstätte dafür zur Verfügung. Die Betriebsinhaberin und Bürgermeister Franz Halmich machten sich während der Großübung eine Bild der gesamten Situation und beobachteten die 84 freiwilligen Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Marktschellenberg, Berchtesgaden und Grödig sowie des Rettungsdienstes aus Berchtesgaden. Die Annahme war eine Verpuffung im Warenauslieferungslager bei der mehrere Arbeiter teilweise schwer verletzt wurden. Des weiteren entstand ein Brand, der das Gebäude verrauchte und somit den weiteren Mitarbeitern im Haus den Fluchtweg versperrte.

Grenzüberschreitende Feuerwehrübung in Marktschellenberg

Zunächst bemühten sich die Einsatzkräfte, dass mittels schweren Atemschutz ein Team ins Innere des Gebäude vordringen konnte. Dort sollte es die Menschen retten und den Brand bekämpfen. Nachdem eine große Anzahl der alarmierten Einsatzkräfte eingetroffen war, man mittels Drehleiter zwei unverletzte Personen vom Dach des Gebäudes in Sicherheit gebracht hatte und einige Pumpleitungen zur benachbarten Königsseeache gelegt hatte, versorgte der Rettungsdienst die Verletzten, die ihnen aus dem brennenden Objekt gebracht wurden. So konnten die Einsatzkräfte das Zusammenspiel in den verschiedenen Befehlsebenen sowie in der Kommunikation trainieren.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Es zeigte sich, dass eine grenzüberschreitenden Einsatzübung für die Einsatzkräfte extrem wichtig ist, um sich im Ernstfall gegenseitig unterstützen zu können.

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