Großaufgebot sucht vermisste Französin

+

Berchtesgaden - Rund 140 Einsatzkräfte haben am Donnerstagabend nach einer vermissten 74-jährigen französischen Touristin an und auf der Berchtesgadener Ache gesucht.

Die Frau hatte offenbar nach dem Besuch des Salzbergwerks ihre Reisegruppe aus den Augen verloren und war dann mit dem Taxi über die Grenze nach Salzburg gefahren, wo sie später unversehrt wieder auftauchte. Ihre Begleiter befürchteten, dass die in die Berchtesgadener Ache gestürzt sei.

Suchaktion an der Berchtesgadener Ache

Da seit über einer Stunde jede Spur von der 74-Jährigen fehlte, alarmierte die Leitstelle Traunstein um 19.05 Uhr ein Großaufgebot an Einsatzkräften, um die Polizei bei der Vermisstensuche zu unterstützen. Während die Feuerwehr die Uferbereiche kontrollierte und von den Brücken aus nach der Vermissten Ausschau hielt, suchten die BRK-Wasserwacht und die Feuerwehr-Tauchergruppe aus Bad Reichenhall die Ache mit Wasserrettern und Booten auf vier Abschnitte verteilt großflächig ab.

Kurz nach 20 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden: Die Französin war wohlbehalten in Salzburg aufgetaucht.

An der großen Suchaktion waren rund 140 Helfer beteiligt, darunter 100 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren Bad Reichenhall, Königssee, Marktschellenberg und Berchtesgaden mit den Löschzügen Au und Maria Gern, 25 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen der BRK-Wasserwacht aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing und Laufen, der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes mit Rettungswagen, Notarzt und Einsatzleiter, vier Polizeistreifen, ein Hundeführer und ein Polizeihubschrauber.

BRK BGL

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser