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Girls' Day im Wald

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Großes Interesse legten die Mädchen beim Girls' Day beim Forstbetrieb Berchtesgaden an den Tag.

Berchtesgaden - Unter dem Motto „Girls´Day im Wald – Was macht eine Försterin“ gewährten die Bayerischen Staatsforsten auch dieses Jahr umfassende Einblicke in den forstlichen Berufsalltag.

Zum wiederholten Male nutzten Mädchen aus der Region das Angebot und erkundeten am Forstbetrieb Berchtesgaden das vielfältige und spannende forstliche Aufgabenfeld. „Der Staatswald gehört uns allen, und darum ist es gut, dass er sorgsam bewirtschaftet wird und die Bayerischen Staatsforsten stets weniger Holz ernten, als gleichzeitig zuwächst“, so ein Fazit der Schwestern Sandra und Isabella Mayer aus Bad Reichenhall sowie Julia Jobst aus Inzell.

Die drei Schülerinnen aus der fünften und achten Klasse verbrachten den Mädchen-Zukunftstag im Büro und in den Wäldern des Forstbetriebs Berchtesgaden. Ausgerüstet mit Warnkappe und Fernglas erkundeten sie aktuelle Arbeitsschwerpunkte im Gelände. Zunächst besuchten sie unter Führung von Revierleiter Hubert Grassl die Forstwirte bei der Pflanzung in einer Kahlfläche, die durch eine Lawine verursacht worden war. Dabei halfen die Mädchen fleißig mit und setzten junge Tannen, Fichten und Lärchen.

Am Nachmittag ging es weiter ins Revier Weißbach, wo sie von Revierleiter Wolfgang Meinel über die Gefährdung des Waldes durch den Borkenkäfer informiert wurden und die Fraßgänge des Buchdruckers in der Fichtenrinde untersuchten. Beeindruckt waren die Mädchen von den modernen Holzerntemaschinen und staunten mit welcher Kraft und Geschwindigkeit die Baumstämme aus dem Wald geholt und an der Forststraße abgelegt werden.

Zum Abschluss des forstlichen Schnuppertages besuchten die Schülerinnen zusammen mit Berufsjägerlehrling Andreas Soyter ein Wintergatter. Dort konnten sie ein großes Rotwildrudel beobachten und waren begeistert, wie zahm die Tiere beim Füttern im Wintergatter sind. Der angehende Berufsjäger Soyter erklärte den Schülerinnen, wie wichtig Fütterung und Bejagung des Rotwildes für einen gesunden Mischwald sind.

Vielleicht wollen Sandra, Isabella und Julia später einen forstlichen Beruf ergreifen und in der Zukunft die noch wenigen Frauen in der Forstwirtschaft als Betriebsleiterin, Försterin oder Forstwirtin tatkräftig unterstützen.

Pressemitteilung Forstbetrieb Berchtesgaden

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