Gipfelerlebnis und ausgenommene Fische

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Im Lagerfeuer bereiteten sich die Jugendlichen ein fürstliches Mal mit Kartoffeln und Forellen.

Ramsau - Unter dem Motto „Back to Nature“ haben hartgesottene Teenager drei Tage in der Engert-Holzstube unter einfachen Bedingungen verbracht.

Die Teilnehmer erwartete im „Back to Nature-Camp“ das einfache Leben in der Engert-Holzstube im Klausbachtal. Nationalpark-Mitarbeiterin und Organisatorin Julia Herzog hat mit ihrem Team ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: „Hart im Nehmen müssen die Jungs und Mädels schon sein, wenn sie sich früh morgens im eiskalten Bach waschen, steile Gipfel erklimmen und zum Essen kochen erstmal ein Feuer schüren müssen“.

Mädels hat diese Ankündigung wohl abgeschreckt, denn zu den zwölf Teilnehmern zählten nur Jungs zwischen zwölf und 14 Jahren. Sie alle trafen am Montag in Ramsau ein und durften zuerst eine Weidefläche bereinigen. "Ich habe heute noch Kreuzschmerzen vom Distelnzupfen", bedauert ein Jugendlicher am Dienstagabend. Dazu kam, dass der Wettergott kein Einsehen hatte, weswegen die Jugendlichen ihr Gipfelerlebnis am Vormittag kurz vor dem Ziel abbrechen mussten.

'Back to Nature' für Jugendliche

Beim abendlichen Grillen am Klausbachhaus beteiligten sich die Jungs mit Begeisterung am Forellen-Ausnehmen, das ihnen Nationalpark-Ranger Klaus Melde gezeigt hatte. Die ausgenommenen Fische landeten, wie auch bereits die Kartoffeln im selbstentfachten Lagerfeuer und die Teilnehmer waren sich sicher. "Wenn das Wetter besser gewesen wäre, wäre es perfekt gewesen." Viele von ihnen können sich durchaus vorstellen, noch einmal an so einem Camp teilzunehmen und Klaus Melde bestätigt: "Wir werden das kommendes Jahr wieder machen."

cz

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