Gemeinsam für die Jugend und die Bahn

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Schönau am Königssee/Bischofswiesen - Über zwei Vereinsbeitrittsentscheidungen hat der Gemeinderat in Schönau am Königssee in seiner jüngsten Sitzung abgestimmt. Am Dienstag will das auch Bischofswiesen tun.

Ziel des Vereins „Jugendtreff 5 Förderverein“ ist es, alle fünf Talkesselgemeinden unter einem Hut zu vereinen, um die Förderung der Jugend gemeinschaftlich voranzutreiben, so der Bürgermeister der Gemeinde Schönau am Königssee, Stefan Kurz. Ob Bildung, Kommunikation oder Freizeitgestaltung – die Vereinsarbeit unter dem Vorsitz von Heike Mechelhoff soll auf jugendspezifische Themen hinarbeiten, diese vorantreiben und das gemeindliche Miteinander optimieren.

In der Vergangenheit hatte es untereinander – über die Gemeindegrenzen hinweg - immer wieder Schwierigkeiten bei der Vermittlung kooperativen Miteinanders gegeben. Zwar sollen die Gemeinden Mitglied des Vereins werden, sich aber dennoch größtenteils aus der aktiven Vereinsarbeit heraushalten, so heißt es. „Der Verein soll selbst kreativ sein“, sagte Bürgermeister Kurz. Der Mitgliedsbeitrag belaufe sich auf 30 Euro pro Jahr, der einmalige Startbeitrag betrage 500 Euro. Kurz hält dies für „einen guten Weg, um die Jugendförderung voranzutreiben“ und auch Gemeinderätin Christiane Rußegger, Jugendreferentin der Gemeinde Schönau am Königssee, erkennt in dem erarbeiteten Konzept eine Möglichkeit, „dass fünf Gemeinden an einem Strang ziehen“. Die Ziele seien sehr hoch gesteckt, trotzdem „werden wir es versuchen“. Das in ferner Zukunft stehende Ziel: die Erarbeitung eines gemeindeübergreifenden Netzwerkes, in dem miteinander gesprochen wird – zum Wohle der Jugend.

Eine Entscheidung, die am Dienstagabend um 18 Uhr auch im Bischofswieser Gemeinderat gefällt wird. Außerdem steht der Beitritt zum "Verein zur Förderung der Regional Stadt Bahn Salzburg - Bayern - Oberösterreich" auf der Tagesordnung - der in Schönau am Königssee ebenfalls bereits beschlossen ist.

Ein Milliarden-Projekt könnte die Regional-Stadt-Bahn Salzburg-Bayern-Oberösterreich werden. Bis zu einer Verwirklichung ist es aber noch ein weiter Weg mit zahlreichen Hürden, die es zu meistern gilt. Beinahe 30 Gemeinden im bayerischen und österreichischen Raum haben sich bereits zusammengeschlossen, in der vergangenen Gemeinderatssitzung von Schönau am Königssee galt es über den gemeindlichen Vereinsbeitritt abzustimmen.

Ziel des Vereins: den Bedarf aufzuzeigen und Druck zu machen auf jene politischen Entscheidungsträger und Geldgeber. Eine „wesentliche Bedeutung“ habe das Projekt für die Region, so Bürgermeister Stefan Kurz, der vorschlug, Mitglied des Vereins zu werden. „Wenn jeder Gemeinderat nachzöge, würde dies den Effekt verstärken“, sagte er.

Der Verein habe die Aufgabe, erste Schritte einzuleiten, das Projekt als solches zu stärken. Die Gemeinde Schönau am Königssee (ordentliches Mitglied als Körperschaft) müsse einmalig 1000 Euro als Vereinsbeitritt begleichen. Die jährliche Mitgliedschaft beläuft sich auf 500 Euro. Einstimmigkeit herrschte unter den Gemeinderäten während der Abstimmung zum Vereinsbeitritt.

Rubriklistenbild: © pa

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