Gegner ist nicht zu unterschätzen

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Kolbermoor - Ein sagenhaftes 7:1 in Bischofswiesen, das war der höchste Sieg der Kolbermoorer Fußballer in dieser Bezirksliga-Saison.

Am Samstag, 15 Uhr, empfängt der SV-DJK Kolbermoor den FC Bischofswiesen zum Rückspiel auf dem Huberberg. Eines ist aber schon im Vorfeld sicher: Die Gastgeber werden auf einen Gegner treffen, den sie kein zweites Mal so demontieren können.

Denn der Club aus dem Berchtesgadener Land hat seit jenem 1:7 und einem wenig später erfolgten Trainerwechsel eine imposante Entwicklung durchgemacht. In keiner ihrer letzten zehn Partien unterlagen die Bischofswiesener, nur Baldham und Kirchheim haben in der Rückrunde mehr Punkte eingefahren als sie. Dies nötigt Viktor Gruber, dem Aktivcoach des SV-DJK, einigen Respekt ab. Außerdem erklärt er: "Wir hatten seit unserem Spiel in Traunstein wenig Zeit zur Regeneration und haben in diesem Spiel nicht wirklich überzeugt. Von daher würde ich nicht sagen, dass wir gegen Bischofswiesen Favorit sind."

Allerdings haben die Kolbermoorer am Dienstag in Traunstein immerhin einen 2:1-Sieg gefeiert. Mit nunmehr 42 Punkten ist die Basis für das Erreichen ihres letzten Saisonziels gelegt - nach dem letzten Spieltag wollen sie 48 Zähler auf ihrem Konto vorfinden, genauso viele wie zu Ende der Saison 2008/09. "Die 48 Punkte scheinen jetzt wirklich im Bereich des Möglichen zu sein. Noch zwei Spiele zu gewinnen, haben wir uns fest vorgenommen", sagt Gruber. Für ein SV-DJK-Wunschkonzert bieten sich da zwei Heimsiege an, gegen den von Manfred Thaler trainierten TuS Raubling und zuvor eben gegen Bischofswiesen. Freilich ist für Gruber inzwischen die Weiterentwicklung der Mannschaft gegenüber nackten Ergebnissen in den Vordergrund gerückt. Doch da der Gegner wahrlich nicht zu unterschätzen ist, wird sein Team am Samstag gut daran tun, wenn es mit Erfolgshunger zu Werke geht.

kh/Oberbayerisches Volksblatt

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