Gebirgsseen im Nationalpark unter der Lupe

+
vl. Mira Forster und Susanne Trautwein beim Probensammeln

Berchtesgaden - Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein messen derzeit im Raum Berchtesgaden die Wasserqualität in den Gebirgsseen.

Mira Forster und Susanne Trautwein vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein entnehmen mit einem Spezialschöpfer Wasserproben aus verschiedenen Tiefen des sechs Meter tiefen Schwarzensees im Nationalpark Berchtesgaden.

Vor Ort werden Temperatur und Sauerstoffgehalt bestimmt, im Wasserwirtschaftsamt Traunstein messen Mitarbeiter des Amtes weitere Parameter wie Stickstoff- und Phosphorgehalt. Erstmals führten Wissenschaftler im Jahr 1999 physikalisch-chemische Analysen in den Gebirgsseen Funtensee, Grünsee und Schwarzensee durch.

Zudem wurden damals die Unterwasservegetation, das Plankton und die Kieselalgen im Uferbereich untersucht. In diesem Jahr werden die Forschungen wiederholt und erneut von der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden unterstützt. Das Zooplankton wird im Rahmen einer Diplomarbeit an der Universität Ulm intensiv bearbeitet. Die Ergebnisse sollen Rückschlüsse zulassen über den natürlichen Zustand und die Entwicklung der drei Hochgebirgsseen im am Rand des Steinernen Meers.

Pressemeldung Nationalpark Berchtesgaden

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser