Zu Fuß über die Alpen

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Am zweiten Tag marschierten die Soldaten noch ohne Schnee.
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Bischofswiesen - Das Gebirgsjägerbataillon 232 aus Bischofswiesen hat vergangene Woche mit weit mehr als 100 Soldaten eine Überquerung der Alpen durchgeführt.

Ausgangspunkt für den Marsch war die Gemeinde Eschenlohe mit dem Ziel Bischofswiesen wieder zu erreichen. In der Nähe von Garmisch-Patenkirchen wurde als erstes die „Hohe Kiste“ (1922m) bestiegen um dann danach in Jachenau zu biwakieren. Am nächsten Tag setzte sich der Marsch zur Gemeinde Lenggries unter der Besteigung und Überschreitung der Benediktenwand (1800m) fort, der mit dem Marsch durch die Innenstadt von Lenggries endete. Weiter ging es nach Bayrischzell mit Besteigung des Fockenstein (1564m). Danach kämpften sich die Alpenjager bei strömenden Regen und starkem Schneefall weiter nach Aschau, wo auf dem Weg dahin der Wendelstein (1838m) genommen wurde.

Über den Wendelstein kamen die Soldaten dann in den tiefsten Winter.

Am Samstag wurde die Kampenwand (1668m) erklommen. Angelehnt an den Gipfel wurde in einem festlichen Akt das Kommando der 3. Kompanie von Hauptmann Weiß an Oberleutnant Seiler übergeben. Anschließend stiegen die Struber Jager nach Marquartstein ab um dort zu biwakieren. Darauffolgend ging es weiter mit der Besteigung des Hochfelln (1671m) und Beziehen des Lagers in Ruhpolding. Am vorletzten Tag war dann der Rauschberg (1645m) dran um die letzte Übernachtung im Nesselgraben zu verbringen.

Zum Abschluss des Alpenmarsches wurde das Lattengebirge überquert um schlussendlich nach insgesamt 138km sowie über 10000 Höhenmetern im Aufstieg, in großer Anzahl wieder die „Heimat“ in Bischofswiesen zu erreichen. Die Struber Jager haben damit gezeigt zu was ein Gebirgsjäger fähig ist und was er leisten kann. Dabei wird am Dienstag um ca. 15 Uhr ein Marsch aller Teilnehmer in Begleitung der Truppenfahne vom Krankenhaus Berchtesgaden durch die Ortschaft bis zur Jägerkaserne erfolgen.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbataillon 232

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