Frühlingserwachen für Jennerbahn

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„15 bis 20 Millionen Euro teuer“ schätzt der Gemeindevorsteher der Gemeinde Schönau am Königssee, Stefan Kurz, eine neue Jennerbahn.

Schönau am Königssee - Noch im Frühling wird es Neuigkeiten zum Thema Jennerbahn geben, wie 1. Bürgermeister der Gemeinde Schönau am Königssee, Stefan Kurz, mitteilte.

„Es ist etwas im Gange“, sagte der Gemeindevorsteher, der sich seit geraumer Zeit um ein neues Konzept für die in die Jahre gekommene Bahn einsetzt, sich bereits auf der Suche nach Investoren befindet. Im „Januar oder Februar“ sei es soweit. „Ich bin vorsichtig optimistisch, wir müssen es wenigstens versuchen“, sagte er bereits Ende des vergangenen Jahres während der Bürgerversammlung der Gemeinde Schönau am Königssee im Gasthaus Unterstein. „Mein Ziel ist es, eine neue Jennerbahn zu bauen“, so kurz damals.

Die Jennerbahn, an welcher die Gemeinde seit Ende 2006 eine Beteiligung von 81,93 Prozent hält, hat die Erwartungen in der vergangenen Saison nicht erfüllen können. Insbesondere im Hinblick auf die Beschneiungsanlage, die den Wintertourismus in der Gemeinde Schönau am Königssee deutlich hätte ankurbeln sollen. „Unsere Prognose eines Anstieges von etwa 30 Prozent haben wir verfehlt“, so Kurz‘ Fazit. Als langfristiges Ziel nannte Kurz einen Neubau der Jennerbahn, 15 bis 20 Millionen Euro teuer, aber „notwendig“. Die Gemeinde könne sich ein derartiges Projekt nicht leisten, demnach seien Geldgeber erforderlich. Die Jennerbahn wurde 1953 gebaut.

kp

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