Fischereiverein wehrt sich gegen Peta

Berchtesgaden - Streit um das Roberto-Gedächtnisfischen: Der Fischereiverein Berchtesgaden-Königssee hat jetzt auf die Anzeige der Tierrechtsorganisation Peta reagiert.

Vereinsvorsitzender Siegfried Lenz bestreitet laut Medienberichten, dass es sich beim Roberto-Gedächtnisfischen um eine Veranstaltung handelt, bei der Tiere gequält würden. Er versichert auch, dass das Fischen nichts mit Sport zu tun habe.

Die Sammlung der Fangübersicht werde in erster Linie zur Hege und Bewertung durch die Gewässerwarte benötigt. Eine Ergebnisliste werde auch den Mitgliedern gegenüber nicht veröffentlicht.

Laut Lenz werden auch alle gefangenen Fische über dem Schonmaß unter Beachtung des Tierschutzgesetzes sofort waidgerecht getötet und später von Menschen gegessen. Zudem wird weitestgehend mit Schonhaken gefischt, um das schonende Zurücksetzen gefangener, kleinerer Fische zu ermöglichen.

Peta hatte den Fischereiverein und die Teilnehmer des Gedächtnisfischens angezeigt. Nach Ansicht der Tierschützer werden dabei Tiere aus sportlichem Ehrgeiz getötet.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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