Feuerwehrhaus: Kostenrahmen wird gehalten!

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Bischofswiesen - Die beauftragten Architekten haben am Dienstagabend dem Bischofswieser Gemeinderat die derzeitige Planung für das neue Feuerwehrhaus vorgestellt. Immer im Blick - der Kostenrahmen.

Eine große Fahrzeughalle mit Funktionsräumen, ein Anbau mit Schulungsraum und Stüberl und Kellerräume - das alles soll das neue Bischofswieser Feuerwehrhaus direkt an der B20 bekommen. Grundsätzlich fanden die Pläne der Architektin Eva Wimmer und den Magg Architekten durchaus Zustimmung. Allerdings kleinere Kritikpunkte gab es doch.

Zu allererst war allen Gemeinderäten wichtig, dass der gesetzte Kostenrahmen von 2,1 Millionen Euro gehalten werden kann. Das konnten die Architekten versichern. Dann ging es in die Details.

Giselher Cramer von der CSU äußerte Bedenken, die Halle mit Lufterhitzer zu beheizen. "Die Luft bleibt oben an der Decke, die Füße bleiben kalt." Thomas Resch von der FWG kritisierte, dass der Platz an der B20 zu klein sei. "Es gibt wieder keinen Platz für Ausbildungen." Und die Fassade bereitete einigen Gemeinderäten Bauchweh.

Das neue Bischofswieser Feuerwehrhaus

Paul Grafwallner von der UBB fände eine Holzverschallung an der Nordseite statt einer Betonwand ansprechender. Mathias Aschauer von der FWG hätte gerne eine ländlichere Aufmachung des ganzen Feuerwehrhauses. Und Oliver Schmidt störte die Holzverschallung des Verwaltungsgebäudes. Letztendlich stimmten die Gemeinderäte dafür, die Holzverschallung gegen eine verputzte Außenfassade zu ersetzen. Somit können die Architekten jetzt am Baueingabe-Plan arbeiten. Und der Gemeinderat konnte über eine Straßenausbaubeitragssatzung und den Haushalt abstimmen.

Der Haushalt würde vom Landratsamt Berchtesgadener Land nur genehmigt, wenn eine solche Straßenausbausatzung beschlossen werde, erklärte Bürgermeister Altkofer. Dementsprechend stimmten die Gemeinderäte nach längerer Diskussion einer Beteilung der Anwohner bei Straßenbaumaßnahmen mehrheitlich zu. Das bedeutet, dass die Bürger bei Herstellung, Anschaffung und Verbesserung von Straßen und Wegen beteiligt werden. Altkofer ist sich aber sicher: "Das betrifft uns die nächsten Jahre nicht."

Auch der Haushalt löste noch einmal Diskussionen aus. Trotzdem stimmten am Ende fast alle Gemeinderäte den Änderungen zu. Jetzt ist es wieder am Landratsamt, diesen zu genehmigen und am Gemeinderat, die Liegenschaften der Gemeinde genauer unter die Lupe zu nehmen. "Sie sind unser Kapital", betonte Resch.

red-bgl24/cz

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser