Alles neu macht der Mai!

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Bischofswiesen - Pünktlich zum Maianfang können sich die Soldaten und Besucher über die Fertigstellung des Sanitätsgebäudes und des Wirtschaftsgebäudes erfreuen.

Das in der Jägerkaserne Bischofswiesen gebaut wird, ist für alle Anwohner und Soldaten nicht zu übersehen. Hohe Baukräne, aufgerissene Straßen und eingerüstete Gebäude bestimmten bis zuletzt das Kasernenbild. Pünktlich zum Mai konnten jedoch zwei Großprojekte beendet werden. Das neu gebaute Wirtschaftsgebäude lädt die Soldaten mit einem unglaublichen Panoramablick auf den Watzmann zum Frühstück, Mittag und Abendessen ein. Der 470 m² große Speisesaal kann bis zu 400 Soldaten gleichzeitig fassen und soll zukünftig auch für Empfänge und Feste genutzt werden. Ein Projekt wie dieses hat natürlich auch seinen Preis, so musste die Bundeswehr für das neue Gebäude inklusive seiner Einrichtung 7,3 Mio Euro aufwenden.

Weniger kostenintensiv stellte sich die Sanierung der alten Kantine der ehemalig in Bischofswiesen stationierten US Streitkräfte dar. Die roten Kreuze an den Giebeln des Gebäudes verraten jedem Soldaten oder Besucher der Kaserne, was er darin findet. Die Ärzte und Zahnärzte können sich nun über mehr Platz und neue Geräte freuen. Die neue Einrichtung ermöglicht Behandlungen nach den modernsten Standards, ist jedoch nicht für stationäre Operationen ausgelegt. Für ernsthafte Verletzungen müssen die Struber Jager auch weiterhin auf die Krankenhäuser der Region zurück greifen.

Es gibt aber noch viel zu tun in der Jägerkaserne. Der Exerzierplatz wird asphaltiert, die Kanalisation erneuert und die letzten drei Unterkunftsgebäude saniert. Nach derzeitiger Planung wird die Modernisierung der Kaserne erst im Jahr 2019 abgeschlossen sein. Bis dahin müssen sich sowohl Soldaten als auch Anwohner mit dem Anblick von Kränen und Baucontainern arrangieren.

Pressemitteilung Gebirgsjäger

Rubriklistenbild: © dpa

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