Felssturz hat keine Folgen

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Schönau am Königssee - Von einem riesen Glück haben die Verantwortlichen am Donnerstagvormittag gesprochen, als sie den Felssturz auf der B319 zwischen Obersalzberg und Jennerbahn besichtigten.

Riesen Glück deswegen, weil einerseits aus rund 15 Meter Höhe tonnenschwere Felsen, in der Größe eines halben PKW, ohne Vorzeichen auf die Fahrbahn stürzten und just zu diesem Zeitpunkt niemand dort unterwegs war und anderseits auch, dass niemand in der Nacht, bevor der Felssturz entdeckt wurde, in die riesigen Felsen auf der Fahrbahn fuhr. Die riesigen Felsbrocken lagen mitten in der Fahrbahn, in einer Kurve und so hätte ein Autofahrer oder auch Motorradfahrer keine Möglichkeit gehabt, den Hindernissen auszuweichen.

Am Vormittag besichtigte ein Geologe die Abbruchstelle und muss nun bewerten, ob ein weiterer Felssturz droht, was er jedoch eher ausschloss. Durch die Jahre habe sich das Felsmassiv einfach mit Haarrissen vom Mutterfels gelöst und letzte Nacht sei dann der Moment eingetreten, in dem die Schwerkraft ihres getan habe und der Felsen zu Tal stürzte, heißt es. Laut Geologe werden die labilen Straßenabschnitte im gesamten Landkreis regelmäßig besichtigt und begutachtet nur diesen Abbruch habe niemand vorhersehen können. Auch der in den letzten Wochen anhaltende Dauerregen sei nicht wirklich ursächlich für das Ereignis, so die Einschätzung des Geologen.

Hier geht's zur Erstmeldung.

Das Straßenbauamt hat bis zur endgültigen Reparatur und der Räumung der losen Gesteinsmassen die Straße noch bis Donnerstagabend gesperrt. Danach wird sie wieder freigegeben.

Freuen konnten sich die Schüler des CDJ Christopherus Gymnasiums, sie hatten schulfrei.

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