Europäische Friedensrose in Waldhausen

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Waldhausen - Bereits zum dritten Mal wurde am 5. September die Friedensrose verliehen. Der Preis geht auf die Initiative von Sakralkünstler Pius Frank zurück.

Schon am Vormittag tummelten sich die 7- bis 15-jährigen Friedens-Staffelläufer beim Waldhauser See. Unter der Leitung von Mustafa Celikkiran starteten acht Gruppen aus den Orten: Waldhausen, Dimbach, Nöchling und Seitenstetten zum erstmaligen Friedensstaffellauf. Bereits ab 13.30 Uhr trafen die ersten Wallfahrtsgruppen, Festgäste, Preisträger und Ehrengäste ein, die von Altbürgermeister Konsulent Karl Grufeneder vor Beginn des Vorprogramms begrüßt wurden.

Waldhausens Bürgermeister Franz Gassner sowie Bezirksschulinspektorin und Bundesrätin Notburga Astleitner überreichten den Siegergruppen des Friedenslaufes die wertvollen, gesponserten Preise. Danach stellten acht Schulen einzeln ihre Friedensfahne vor, die sie mit ihren Schülern kreativ und liebevoll gestaltet hatten und die nun das Stiftsgelände schmücken. Als Dankeschön wurde jeder Schule ein Schachtel Manner-Schnitten übergeben, die von „Manner – Perg“ zur Verfügung gestellt wurden. Unter dem Geläute der Friedensglocke zogen dann die vielen Priester, die Friedensrosenträger, Preisträger und Ehrengäste und viele Wallfahrer von Nah und Fern um 14.30 Uhr in die Stiftskirche ein, wo Pfarrer Karl Michael der Friedensvesper vorstand.

Musikalisch begeisterten zwei Chöre (Waldhauser Friedenschor und Hauptschulchor Seitenstetten) die ökumenische Friedensvesper mit ihren Liedern. Mehr als zehn Priester, Bischofsvikar Mayr sowie Superintendent Mag. Paul Weiland nahmen an der Feier teil. Im Anschluss an die Friedensvesper wurde im Stiftshof auf der Festbühne bei der großen Friedensrose die Preisverleihung vorgenommen. Graf und kompetent durch den Festablauf. Den kleinere Messing-Rose, überreichte Herr Salm-Reifferscheidt persönlich an Josef Penzendorfer und einer Schülerin in Vertretung der Direktorin. Josef Penzendorfer wies auf den gleichen Leitsatz der Friedenshauptschule Seitenstetten-Biberbach und Friedenskomitee Waldhausen hin: beide haben Frieden – Gerechtigkeit – und Bewahrung der Schöpfung zu ihrer Aufgabe gemacht.

Superintendent Kodom, der sich mit seiner Rede und einem afrikanischen Lied mit Trommelbegleitung bedankte. Eine Schöpfungsverantwortung Wien. Sie bekam die Rose von Hr. Dr. Walter Fenninger überreicht Generationen zu denken und mit der Schöpfung verantwortlich umzugehen. In der Bischofsvikar Josef Mayr die Rose entgegen. Mit einem großen Glaubenszeugnis und italienischen Liedern von Mitgliedern der Gemeinschaft Cenacolo begeisterte Georg Schwarz die Zuhörer.

Nach gleichzeitig von Kindern über 150 Luftballons in den Himmel geschickt, die den Festakt bunt abrundeten. Beim anschließenden Friedensfest wurde eine riesige Torte, gesponsert von der Firma Haubi-Versum, angeschnitten und verteilt. Es fanden noch viele interessante Begegnungen und Gespräche statt. Dank der Mithilfe der Friedenskomitees Dimbach, Nöchling und Waldhausen sowie vieler Für alle, die, bei diesem besonderen Ereignis nicht live dabei sein konnten, gibt es die Möglichkeit, sich bei RADIO MARIA eine CD von der Friedensvesper und des Festaktes telefonisch beim Hörerservice zu bestellen. Nähere Informationen noch auf: www.europa-friedensrose.eu

Preisträger 2010:

Sr. Elvira Petrozzi, Italien: drogensüchtige, junge Menschen mit hoher Heilrate, weltweit über 50 Häuser.

P. Patrick Kofi Kodom, Ghana: Steyler Missionar in Wien. Seelsorger für Schubhäftlinge, Flüchtlingshilfe, Beitrag zu interkultureller Verständigung.

ARGE - Schöpfungsverantwortung, Wien: Informations-, Beratungs-, Behelfsdienst. Jugendbildung, Vortragstätigkeit... 

Anerkennungspreis: Friedenshauptschule Seitenstetten - Biberbach: Friedenserziehung mit einem Opfer von Hiroschima und Kontakte mit deren Familienangehörigen aus Japan und weitere Projekte.

Pressemeldung Friedenskomitee Friedensrose

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