Erfolgreichen Jägern gedankt

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Ruppert Kloiber (m.) aus Höslwang war bester Schütze beim 5. Berchtesgadener Jägertag. Daniel Müller (r.) gratulierte ihm und dem zweitbesten Schützen, Herrman Reichel (l.) aus Österreich.

Berchtesgadener Land/Chiemgau - Zum Dank für die aktive Unterstützung bei der Abschussplanerfüllung haben die Bayerischen Staatsforsten die privaten Jäger zum traditionellen Berchtesgadener Jägertag eingeladen.

Dr. Daniel Müller, Leiter des Forstbetriebs Berchtesgaden, bedankte sich bei den privaten Jägern, die zwischen Traunstein, Laufen und Berchtesgaden mit hoher Verantwortung gegenüber dem Wild und dem Wald auf die Jagd gehen. Der Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen wird dadurch belegt, dass im Staatswald insgesamt vorbildlich wenig verbissene Jungbäume zu finden sind. „Es gibt aber leider auch noch einzelne Bereiche, in denen uns der Wildverbiss große Sorgen bereitet“ gesteht Dr. Müller.

Etwa zwei Drittel des Wildes wird im Rahmen des behördlich festgesetzten Abschussplanes durch private Jäger aus der Region erlegt. Dieser hohe Anteil belegt, dass der Forstbetrieb Berchtesgaden auch im Bereich der Jagd tief in der Region verwurzelt ist. Nach dem Motto „Aus der Region, für die Region“ wird auch das gesunde heimische Wildbret verkauft. Damit die hohe Qualität des „Bio-Fleischs“ auch weiterhin gesichert wird, fand am 5. Berchtesgadener Jägertag eine Belehrung zu Bestimmungen des Infektionschutzgesetzes statt.

Bevor sich die Gäste bei heimischer Volksmusik an einem köstlichen Hirschgulasch und frisch gezapftem Bier erfreuen konnten wurde eine handbemalte Schützenscheibe ausgeschossen. Das diesjährige Motiv zeigt die Pfaffenthal-Fütterung, in die erneut investiert wurde. „Gerade der Ausbau dieser Fütterung zeigt, dass die Bayerischen Staatsforsten ihrer Verantwortung für die Fütterung des Rotwildes gerecht werden.

Als erfolgreichster Schütze des 5. Berchtesgadener Jägertages durfte Ruppert Kloiber aus Höslwang östlich von Traunstein dieses Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Der zweitbeste Schütze, Herrman Reichel aus dem benachbarten Österreich, erhielt einen Gutschein.

Pressemitteilung Forstbetrieb Berchtesgaden

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