Elisabeth Homberg ist neue Seniorenreferentin

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Elisabeth Homberg ist die neue Seniorenreferentin des Marktes Berchtesgaden.

Berchtesgaden - Im Bereich der Seniorenarbeit sah der Markt noch Nachbesserungsbedarf - und ernannte nun Elisabeth Homberg zur neuen Seniorenreferentin Berchtesgadens..

Elisabeth Homberg ist 65 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Söhne. Sie hat die Krankenpflegeschule besucht, im Krankenhaus Berchtesgaden gearbeitet, später bei der Diakonie in Berchtesgaden angefangen. 1989 übernahm sie dort die Pflegedienstleitung. Vergangenes Jahr ging sie in den Ruhestand.

Die Nachfrage nach jemandem, der sich in Sachen Seniorenarbeit auskenne und hier ehrenamtlich tätig sein könnte, sei groß, so Homberg. Hier gebe es in Berchtesgaden Nachbesserungsbedarf. „Wenn wir zusammenarbeiten, können wir im Seniorenbereich eine Menge schaffen“, sagte die neu bestellte Seniorenreferentin. „Unsere Generation 60 plus x ist voller Vitalität und Lebenserfahrung. Wenn wir diese einbringen, sehe ich großes Potenzial.“

Deutliche Defizite ließen sich derzeit vor allem in Sachen Hol- und Bringdienste ausmachen. Denn, und das scheint Homberg ganz besonders wichtig zu sein, seien solche sozialen Tätigkeiten von besonderer Bedeutsamkeit. Vor allem für die Seniorinnen und Senioren, die sich nicht mehr alleine helfen können. Begleitdienste, Behördengänge, das gemeinsame Einkaufen – eine gute Seniorenarbeit schlösse dies alles mit ein. Somit würden soziale Kontakte gewahrt, die Vereinsamung auf breiter Flur gestoppt.

„Ein ausgereiftes Konzept kann ich Ihnen zwar noch nicht vorlegen, Ideen habe ich aber bereits einige“, sagte Homberg, die auch das Stichwort „Nachbarschaftshilfe“ in den Mund nahm. Bei kleineren Arbeiten, die etwa ein älterer Mensch nicht mehr selbstständig ausführen könnte, wäre Hilfe wichtig. „Das muss nichts Großes sein“, sagte die 65-Jährige. Ihr Wunsch sei es, in der heimischen Region etwas zu bewegen, „meine fachliche Kompetenz stelle ich hierzu gerne zur Verfügung“.

Gemeinderat Bartl Mittner (SPD) sagte, dass die Gemeinde sich sehr glücklich schätzen könne angesichts des Engagements der neuen Seniorenreferentin. „Ich bin überzeugt, dass Sie Ihr Amt hervorragend meistern werden. Was wäre eine Kommune nur ohne das Ehrenamt“, fügte Mittner hinzu. Auch Bürgermeister Franz Rasp lobte: „Sie sind ein Glücksfall für die Gemeinde“. Das Ehrenamt wird mit einer nicht näher erläuterten Aufwandsentschädigung in Sachen Pkw-Nutzung entlohnt.

Die Verpflichtung von Homberg geschah wohl auch im Zuge des Vorfalls um Schwester Lambertis.

kp

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