Eiskalte Action frontal

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Auf ihrer Heimbahn am Königssee will Skeletoni Anja Huber endlich wieder jubeln.

Schönau am Königssee - Das sechste Kräftemessen mit dem Kopf voraus, bestreiten die Skeletonis am Freitag auf der Kunsteisbahn am Königssee.

Die Lokalmatadoren Anja Huber und Michael Halilovic rechnen sich nach jeweils einem Weltcup-Sieg in dieser Saison gute Chancen für das Heimrennen aus.

Überraschend siegte der 26-jährige Halilovic vom WSV Königssee beim letzten Weltcup vor der Weihnachtspause im anspruchsvollen Eiskanal von Altenberg. Die beiden Teamkollegen des Berchtesgadeners, Europameister Frank Rommel (TSC Zella-Mehlis) und Junioren-Weltmeister Sandro Stielicke (BSC Winterberg) fuhren in fünf Saison-Weltcups gemeinsam bereits fünfmal auf das Podium.

Das deutsche Skeletonteam ist just in der Olympiasaison so stark wie noch nie. Alle sechs Weltcup-Starter und –Starterinnen haben bereits die Olympianorm erfüllt. Nach ihrem Außenbandriss im Sprunggelenk ist die Weltmeisterin von 2008 Anja Huber wieder auf dem Weg der Genesung: „Völlig schmerzfrei bin ich noch nicht, doch der Startrückstand ist inzwischen erträglich und ich hoffe, dass am Freitag das Wetter mitspielt und dass es kalt bleibt, dann wird es sicher ein spannendes, tolles Rennen“, so die 26-Jährige.

Hubers Zimmerkollegin Kerstin Szymkowiak (RSG Hochsauerland) gewann die beiden letzten Weltcups im sächsischen Altenberg und auf ihrer Heimbahn in Winterberg und Weltmeisterin Marion Trott (BSR Oberhof) überzeugte mit drei Podestplätzen in fünf Rennen. Das Geheimnis des neuen deutschen Skeleton-Erfolgs kennt Anja Huber: „Wir verstehen uns super im Team. Alle helfen sich gegenseitig und der Zusammenhalt macht uns so stark!“

Den Zusammenhalt können die Damen am Freitag ab 9.30 Uhr unter Beweis stellen. Die Herren starten um 13.15 Uhr.

Pressemitteilung BSD

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