150 Einsatzkräfte in Grödig gefordert

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Grödig - Um Hilfe schreiende, verzweifelte Menschen, Rauch und die Sirenen der anfahrenden Einsatzfahrzeuge sorgten am Samstag in Grödig für Aufregung.

Die Einsatzkräfte waren zu einem schweren Verkehrsunfall im Ortsgebiet von Grödig unterwegs, bei dem ein Linienbus von einem Auto gerammt worden war, ins Schleudern geriet und umstürzte. Der Bus erfasste außerdem einen Radfahrer und klemmte ihn unter sich ein. Ein nachfolgender Pkw konnte nicht mehr ausweichen und krachte in eine städtische Garage, die sofort Feuer fing.

Alles zwar ein Übungsszenario, jedoch eine Szenario, das die Einsatzkräfte fordern sollte. Schon das erste Feuerwehrfahrzeug ließ Großalarm auslösen, da dieses Ausmaß nicht mit den eigenen Einsatzkräften alleine zu bewältigen war. So wurden alle verfügbaren Einsatzkräfte der Region alarmiert und es begann ein Kampf um das Leben der Eingeklemmten und Verletzten.

Großübung in Grödig

Neben den Feuerwehren aus Grödig, Fürstenbrunn, Glanegg, Niederalm, Anif und Hallein waren auch die Kameraden aus Marktschellenberg zu dem Einsatz gerufen worden. Das Rote Kreuz war ebenfalls mit einem Großaufgebot vor Ort und richtete zunächst eine Verletzten-Sammelstelle ein, um dort die Versorgung der Patienten durchzuführen. Neben zwei brennenden Fahrzeugen und vielen Eingeklemmten mussten auch viele Personen, die leichter verletzt waren und umherirrten, versorgt und betreut werden.

Nach rund 1,5 Stunden hatten die Einsatzkräfte die Situation im Griff und durchgespielt. Am Ende der Großübung konnten die Verantwortlichen ein positive Bilanz ziehen, denn es zeigte sich das das gemeinsame Üben immer bessere Ergebnisse bringt.

Aktivnews

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