Beschaffungsgemeinschaft "revolutionär"

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In Berchtesgaden gibt es eine eigene Schlauchwaschanlage. Freilassing bietet ihre Anlage nun auch Nachbargemeinden zur Nutzung an.

Berchtesgaden - Die neu beschlossene Beschaffungsgemeinschaft der Feuerwehren im Landkreis war Thema in der Gemeinderatssitzung in Berchtesgaden.

Gemeinderat Hans-Jürgen Kortenacker (Berchtesgadener Bürgergruppe) erkundigte sich, ob die Beschaffungsgemeinschaft Einfluss auf die Brandschutzbedarfsplanungen der Feuerwehren haben könnte. Bürgermeister Franz Rasp sagte, dass im Gespräch der Landkreis-Bürgermeister eine Initiative beschlossen wurde, um Verbrauchsgüter, wie Ölbindemittel und Schaummittel, gemeinsam einzukaufen. „Wir erhoffen uns dadurch deutliche Einsparpotenziale“, so Rasp.

Auf die Brandschutzbedarfsplanungen habe die Initiative allerdings keinen Einfluss. Dennoch gibt es bei den Feuerwehren eine zunehmende Zusammenarbeit, etwa, was die Schlauchpflege anbelangt. Saaldorf-Surheim, die Gemeinde Ainring und die Stadt Freilassing haben eine Zweckvereinbarung getroffen. Ein gemeinsamer „Schlauchpool“ werde dort angelegt. Da in Freilassing bereits eine Schlauchwaschanlage vorhanden ist, benötigt Ainring keinen Neubau. „Das spart über 50.000 Euro ein“, so Rasp. „Das ist ja fast schon eine revolutionäre Entwicklung…“, so Kortenackers Reaktion und Gemeinderat Dr. Bartl Wimmer (Die Grünen) fügte hinzu: „…die bei uns bestimmt nicht möglich ist.“

kp

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