Durch das Steinerne Meer

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29 Kinder und Jugendliche aus dem Berchtesgadener Land wanderten unter der Leitung von Nationalpark-Ranger Klaus Melde und Kreisjugendpfleger Klemens Meyer drei Tage lang durch das Steinerne Meer.

Berchtesgaden - Sie hat seit 30 Jahren einen festen Platz im Ferienprogramm des Nationalparks Berchtesgaden: die Wanderung durch das Steinerne Meer.

Der Einladung des Nationalparks Berchtesgaden und des Amtes für Kinder, Jugend und Familien im Berchtesgadener Land waren 29 wander- und naturbegeisterten Kinder zwischen zehn und 14 Jahren gefolgt. Nach dem letztjährigen Erfolg stand auch in diesem Jahr die Durchquerung des Steinernen Meeres auf einer anspruchsvollen Route auf dem Programm.

Bei strahlendem Sonnenschein brachen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Nationalpark-Infostelle Hintersee zur dreitägigen Wanderung durch den Nationalpark Berchtesgaden auf. Zunächst ging es mit dem Alm-Erlebnisbus über den Hirschbichl-Pass nach Saalfelden in Österreich, dem Ausgangspunkt der ersten Etappe. Auf den Spuren der Pilger der Almer Wallfahrt erklommen die Kinder über den Ramseider Steig und die Bilgerirast tapfer rund 1400 Höhenmeter bis zum Riemannhaus.

„Dass bei dieser schwierigen Etappe alles so gut geklappt hat und die Kinder trotz der Anstrengung den Spaß nicht verloren haben, freut mich besonders“. Klemens Meyer, Kreisjugendpfleger des Landkreises Berchtesgadener Land, war sichtlich erleichtert, als auch die jüngsten Teilnehmer das Riemannhaus erreichten.

Auch der nächste Morgen präsentierte sich bei bestem Bergwetter. Nach einer erholsamen Nacht im Riemannhaus stand die zweite Etappe durch das Steinerne Meer zum Kärlingerhaus auf dem Programm. Über den Eichstätter Weg und das Zirbenmarterl ging es vorbei an Schafherden und zahlreichen Murmeltieren zum Funtensee. „So nah habe ich ein Mankei noch nie beobachtet“, freute sich die 12-jährige Maria aus Berchtesgaden über die eindrucksvollen Naturerlebnisse. Im Kärlingerhaus kamen alle jungen Wanderer zu einem geselligen Hüttenabend zusammen.

Begleitet von Sonnenschein und heißen Augusttemperaturen starteten die Teilnehmer am letzten Morgen zum letzten Teil der Tour. Vier Stunden dauerte der Abstieg über die Saugasse zur Halbinsel St. Bartholomä am Königssee. Glücklich und stolz zugleich, die anstrengende Wanderung gemeistert zu haben, wurden die Kinder von ihren Eltern an der Seelände in Empfang genommen.

„Für die diesjährige Wanderung haben wir eine sehr schöne, aber auch anspruchsvolle Route ausgewählt“, erklärt Ranger Klaus Melde, der die Gruppe gemeinsam mit dem Team der Umweltbildung des Nationalparks Berchtesgaden und Kreisjugendpfleger Klemens Meyer betreute. „Deshalb bin ich besonders froh, dass alles so gut geklappt hat und sowohl die Kinder als auch die Betreuer so viel Spaß hatten“. Und der Ranger verspricht: „Es wird ein 31. Mal geben, das steht fest!“

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

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