Drei Stunden Schlaf und tägliche Rasurkontrolle

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Schönau am Königssee - Für die Gebirgsjägerbrigade 23 gehören feierliche Gelöbnisse zum Alltag. Für rund 200 Grundwehrdienstleistende war der Donnerstag ein ganz besonderer Tag.

Mit den Worten: "Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe!" schwörten die Rekruten ihren Eid auf die Truppenfahne. Je sechs Grundwehrdienstleistende legten stellvertretend für ihre Kameraden die Hand auf die Fahnen der Gebirgsjägerbataillone 231 und 232 und des Gebirgsfernmeldebataillons 210.

Zuvor hatte auf der Wiese neben dem Gasthaus Kohlhiasl in Schönau am Königssee ein Rekrut die dreimonatige Grundausbildung zusammengefasst. Äußerungen wie "jeden Morgen beim Antreten hieß es: Kopf 45 Grad nach oben - Rasurkontrolle" brachten die Zuschauer zum Lachen, selbst der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232, Nikolaus Carstens, musste schmunzeln: "Da fühlt man sich nach 22 Jahren Dienstzeit in seine eigene Grundwehrdienstzeit versetzt", äußerte er sich in seiner Rede.

Feierliches Gelöbnis in Schönau am Königssee

Carstens bedankte sich auch bei den zahlreichen Zuschauern, Eltern, Verwandten und Bekannten für den Rückhalt, den sie den Soldaten gäben: "Für die Kameraden im Auslandseinsatz ist es wichtig zu wissen, dass sie von zuhause unterstützt werden." Der Bürgermeister von Schönau am Königssee, Stefan Kurz, seinerseits versprach: "ich werde für euch beten."

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © cz

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