Doku: weiter keine Einigung

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Berchtesgaden - Der erste Termin hat den ehemaligen Rundgangsleitern der Dokumentation Obersalzberg keine Einigung gebracht. Vielleicht bringt sie der zweite Termin heute...

Der gestrige Gütetermin des Arbeitsgerichtes in Bad Reichenhall hat den zwölf Klagenden keinen Vergleich gebracht. Allerdings gab es die Information, dass das Institut für Zeitgeschichte an einer Lösung des Problems arbeite und dabei sei, einen Vertrag auszuarbeiten. "Über den aber noch nichts gesagt werden kann", erklärte Ulrike Offenberger BGLand24. Sie und elf ehemalige Kollegen haben auf Rücknahme der Kündigung und Wiedereinstellung geklagt.

Der Vertrag zwischen den Rundgangsleitern und dem IfZ war es, der die Probleme überhaupt ins Rollen gebracht hat. Von Scheinselbstständigkeit war die Rede, die gerade geprüft werde. Neuigkeiten gab es beim Gütetermin dazu nicht. Die Rundgangsleiter wollen trotzdem weiter ihre Arbeit machen. Das sei rechtlich derzeit nicht möglich, nahm das IfZ im Oktober Stellung.

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Jetzt heißt es für die ehemaligen Rundgangsleiter weiter abwarten. Laut Offenberger sollen die Rechtsanwälte bis zum 15. Januar ein Papier vorlegen, damit dann Mitte Februar der Termin vor der Kammer stattfinden könne.

Ein anderer Termin steht am Donnerstag schon an. Eine "offene Sprechstunde" mit dem Institut für Zeitgeschichte in der Dokumentation Obersalzberg. "Vielleicht wissen wir hinterher, ob es mittlerweile ein Konzept gibt, irgendein Angebot seitens des ifz und wie es weitergeht", zeigte sich Lisa Graf-Riemann gegenüber BGLand24 ein wenig hoffnungsvoll.

cz

 

Rubriklistenbild: © pa

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