Die Buttenmandl sind los

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Viel Stroh, eine Maske über dem Gesicht und eine Route in der Hand - so sehen sie aus, die Buttenmandl.

Bischofswiesen/Loipl - Alljährlich am ersten Adventsonntag zieht in der Gnotschaft Loipl der Hl. Nikolaus von Haus zu Haus um Kinder zu beschenken.

Begleitet wird er dabei von einem als Mädchen in Berchtesgdener Tracht verkleideten Buben, sowie zwölf Buttenmandln.

Als Buttenmandl dürfen nur ledige junge Männer laufen. Sie tragen Tiermasken aus Fell oder Holz und sind ganz in Stroh eingehüllt. Große Kuhglocken, die mit einem großen Riemen um die Hüften gebunden sind, erzeugen einen weithin hörbaren Lärm.

Unter den „Zwölfen“ sind auch zwei sogenannte „Gangerl“. Sie sind nicht so schwer beladen und deshalb schneller und wendiger. Ihr grimmiges Aussehen und eine schwingende Weidenrute sorgen für den nötigen respektvollen Abstand der Zuschauer.

Buttenmandl in Loipl

Am 5. und 6. Dezember ziehen verschiedene Gruppen („Passen“) auch in anderen Gnotschaften und Gemeinden des südlichen Landkreises von Haus zu Haus und durch den Markt in Berchtesgaden.

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