Blutspendedienst des ÖRK kommt nach Berchtesgaden

Berchtesgaden - Der Blutspendedienst des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) kommt am 2. und 3. November jeweils von 15 bis 20 Uhr ins Berchtesgadener Jugendheim.

Wie gewohnt werden die freiwilligen Spender von den ehrenamtlichen Helfern der BRK-Bereitschaft betreut und mit Brotzeiten und Getränken versorgt.

Aufgrund der zu erwartenden Massenimpfung gegen den A/H1N1-Virus weist das ÖRK daraufhin, dass trotz Impfung gegen die saisonale Grippe Blut spenden schon nach einer Sperrfrist von 48 Stunden möglich ist. Beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) kann sofort ohne eine Sperrfrist wieder gespendet werden, sofern keine ärztlichen Bedenken bestehen. Da bei einer Grippeschutzimpfung kein Lebendimpfstoff verwendet wird, sondern gereinigte Influenza-Virus-Antigene, kann nach der Verabreichung schon nach zwei Tagen (ÖRK), beziehungsweise ohne Wartezeit (BRK) wieder Blut gespendet werden, sofern der Blutspender bei Wohlbefinden ist.

„Deshalb bitten wir auch all jene Spender Blut zu spenden, die sich impfen haben lassen“, sagt Anton Ilsanker vom Berchtesgadener Roten Kreuz. Weiter Blutspendetermine im Landkreis findet man im Internet unter www.brk-bgl.de. Beim ÖRK-Blutspendedienst gibt es zudem keine Altersbeschränkung, sofern die Erstspende vor dem 60. Lebensjahr erfolgte und keine ärztlichen Bedenken bestehen.

„Seit 56 Jahren kooperieren das Bayerische und das Österreichische Rote Kreuz bei der Organisation und Durchführung der Blutspende in Berchtesgaden: 1953 nahm Berchtesgaden eine Vorreiterrolle ein und führte die erste freiwillige grenzüberschreitende Blutspende-Aktion durch. Als sich genau an selben Tag, als der Aufruf zur Blutspende im Berchtesgadener Anzeiger erschien, ein schweres Busunglück auf der Lochsteinstraße ereignete, wurde jedem die Notwendigkeit des freiwilligen Dienstes bewusst.

Pressemitteilung BRK

Rubriklistenbild: © dpa

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