Blickfang an vier Stahlseilen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Berchtesgaden - Geröllmassen haben nach einem Starkregen im Jahr 2003 die Brücke über die Grundübelau im Klausbachtal zerstört. Die Zeit der Provisorien soll jetzt ein Ende haben.

Vier lange Stahlseile sollen 15 Meter tief im Boden bzw. im Fels verankert werden. Auf die unteren beiden Stahlseile kommen Lärchenbohlen und fertig ist die Hängebrücke, sowie ein Nadelöhr im Nationalpark Berchtesgaden entschärft.

Was sich einfach anhört, ist nicht nur für die Arbeiter echt harte Arbeit, sondern auch für Nationalparkleiter Michael Vogel ein sehr langer Weg gewesen. Sieben Jahre lang hat man mit Provisorien und einem Weg für Busse, Radfahrer und Fußgänger unterhalb der Mühlsturzhörner versucht, das Beste aus der Situation zu machen.

Dank des Konjunkturpaketes II ist damit jetzt Schluß. Die Bayerische Staatsregierung hat das Projekt "Hängebrücke" genehmigt und die Bagger tun jetzt ihr Übriges, dass die Brücke noch in diesem Sommer begehbar ist. "Wir müssen dann zwar noch einiges an den Zuwegen arbeiten, aber eröffnen wollen wir die Brücke nach Möglichkeit im August", erklärt Vogel im Bgland24-Interview. Er freut sich riesig darüber, dass den Besuchern wieder eine neue Attraktion geboten werden kann - "natürlich barrierefrei", verspricht er.

red-bgl24/cz

Rubriklistenbild: © cz

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser