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Tuchel ist nicht mehr BVB-Trainer 

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Bauernland weicht Bauland? Bürger wehren sich!

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Hier soll auf etwa 1,2 Hektar auf bisherigem Bauernland beim Kressenlehen eine neue Splittersiedlung im Außenbereich entstehen.

Bischofswiesen - Die Unabhängige Bürgervereinigung Bischofswiesen versucht die Baupläne auf landwirtschaftlicher Kulturfläche zu stoppen. Die Bürgerbeteiligung ist beispiellos hoch:

Das umstrittene Bauleitverfahren von Michael Lichtmannegger, CSU-Gemeinderat und BBV-Obmann in Bischofswiesen, geht in die nächste Runde. Während der vom Baugesetzbuch vorgesehenen Auslegungsfrist zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit gingen bei der Gemeinde Bischofswiesen bis zum 4. Juni rund 200 Einzel- und Sammeleinwendungen von Bürgern ein. Sie lehnen den beantragten Bebauungsplan mit 14 Bauplätzen für Zweifamilienhäuser, wahlweise auch Beherbergungsgewerbe oder nicht störende Gewerbebetriebe im Außenbereich und ohne ausreichende Erschließung ab.

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Das ist eine beispiellos hohe Beteiligung bei einem Bauleitverfahren im Gemeindegebiet und sollte den Gemeinderat zum Überdenken seiner bisherigen Beschlusslage bewegen, meint die Unabhängige Bürgervereinigung Bischofswiesen (UBB). Nach Ansicht von UBB-Gemeinderat Paul Grafwallner muss die Jahrhunderte alte landwirtschaftliche Kulturfläche, auf der das Baugebiet entstehen soll, unbedingt erhalten bleiben. Von der erheblichen Verkehrszunahme und dem jahrelangen Baulärm wären die Bewohner des Seniorenzentrums in der Lebenswelt Insula in Strub besonders negativ betroffen, da ihr ohnehin eingeschränkter Bewegungsradius noch weiter begrenzt würde.

Pressemitteilung der Unabhängigen Bürgervereinigung Bischofswiesen

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