Schwieriger Einsatz für Bergretter

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Schönau - Am Mittwochmorgen mussten die Bergretter zu einem schwierigen Einsatz ausrücken: Das Wetter machte den Einsatz eines Hubschraubers fast unmöglich.

Am Morgen wurde vom Hüttenwirt des Kärlingerhauses gemeldet, dass ein Wanderer bei ihm akut erkrankt sei und dringend ärztliche Hilfe benötige. Das schlechte Wetter jedoch machte von Beginn an eine Rettung mittels Hubschrauber unmöglich und so entschied man sich für den konventionellen Weg.

Zunächst setzten die Wasserretter einige Bergretter aus Berchtesgaden mittels Boot ans hintere Ende des Königssees über, die sich dann zu Fuß über die Saugasse Richtung Kärlingerhaus auf den Weg machten.

Mit dem Geländemotorrad der Bergretter aus der Ramsau, versuchte man parallel über die Wasseralm und dem dann folgenden Steig schneller zum Kärlingerhaus zu gelangen.

Gegen 11 Uhr waren die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eingelangt und begannen mit der Versorgung des Erkrankten. Gegen 14.20 Uhr entschloss man sich dann doch, die Rettung per Hubschrauber zu versuchen.

Man alarmierte den Notarzthubschrauber Christophorus 6 aus Salzburg, der auf einem vorbereiteten behelfsmäßigen Landeplatz landen und den erkrankten Mann aufnehmen konnte. Anschließend wurde der Mann ins Krankenhaus nach Salzburg gebracht.

Die Bergretter waren zum Teil neun Stunden lang im Einsatz.

Aktivnews

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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