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Arbeiten an Neubau starten

Großbaustelle Schule: Wie der Umbau der Mittelschule Bischofswiesen vorangeht

Mittelschule Bischofswiesen Umbau
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Erst im September 2024 soll der Schulbetrieb in der Grund- und Mittelschule Bischofswiesen wieder aufgenommen werden. Umbau- und Sanierungsarbeiten im Gebäudeinnern sind weitestgehend abgeschlossen.

Bischofswiesen – Die Umbau- und Sanierungsarbeiten in der Grund- und Mittelschule sind so gut wie abgeschlossen. Das bestätigt der Geschäftsleiter der Gemeinde Bischofswiesen.

Beendet wurden diese Woche auch die Abbrucharbeiten eines Bestandsgebäudes für den geplanten Neubau im Zentrum Bischofswiesens. Die finanziell fordernde Maßnahme beläuft sich auf 19 Millionen Euro.

Die Umbauarbeiten in den Sekretariaten und Rektoraten der Grund- und Mittelschule sowie die Provisorien für Elektro-, Heizung- und EDV-Versorgung seien bis auf kleinere Nacharbeiten bereits abgeschlossen. Auch die Klassenräume sind nach dem erfolgten Umbau wiederhergestellt worden. 

Einen Steinwurf entfernt waren im Laufe dieser Woche die Abbrucharbeiten eines Bestandsgebäudes beendet worden. “Unmittelbar danach beginnen nun die ersten Maßnahmen am Neubautrakt mit den erforderlichen Erdarbeiten”, teilt Geschäftsleiter Rupert Walch auf Nachfrage mit. Die Bauzeiten konnten größtenteils eingehalten werden. Lediglich eine Woche Verzögerung, heißt es aus der Gemeinde. 

Die Gesamtbaukosten für die Grund- und Mittelschule werden auf rund 19 Millionen Euro beziffert. Die ersten Ausschreibungen der Baumaßnahmen bewegen sich im geschätzten Kostenrahmen, so der Geschäftsleiter. Die Aufwendungen des bereits durchgeführten Umbaus liegen leicht über den geschätzten Kosten. Grund hierfür seien “unerwartete und damit nicht in der Kostenschätzung enthaltene zusätzliche Arbeiten” gewesen. 

Da die Baumaßnahme in den Bestand des Schulgebäudes eingreift, kommt es momentan zu Einschränkungen des Schulbetriebs. Die Schulleitung habe versucht, die Einschränkungen durch “intensive Planungen” weitestgehend zu minimieren. Trotzdem konnten diese nicht vollständig ausgeschlossen werden. So wurden durch die Baumaßnahmen etwa Wege zwischen Pausenbereich, Turnhalle und Schulgebäude unterbrochen. Areale wie der Pausenhof der Mittelschule sind wegen des Umbaus nur eingeschränkt nutzbar, der Essensbereich der Offenen Ganztagsschule wurde verlegt. Die Aula und einer von drei Werkräumen stehen während der Baumaßnahme zudem nicht zur Verfügung, sagt der Geschäftsleiter der Gemeinde. In der Schule untergebrachte Räume für die Musikkapelle Bischofswiesen und den Gebirgstrachtenerhaltungsverein D’Watzmann mussten rückgebaut werden. Für die Vereine soll es in der Zukunft alternative Unterbringungsmöglichkeiten geben. Im sanierten Altbau wird derzeit geprüft, ob auch noch die Blechdacheindeckung des Gebäudes erneuert werden muss. 

Auf eine Containerlösung konnte aber verzichtet werden. Weiterhin sind alle Schulklassen in regulären Klassenzimmern untergebracht. “Ziel ist es, einen weitestgehend normalen Schulalltag während der Umbaumaßnahme sicherzustellen”, sagt Rupert Walch.

Laut Planung wird der reguläre Schulbetrieb im Neubau sowie im umgebauten Altbau im September 2024 wieder aufgenommen. Anschließend sollen weitere Baumaßnahmen im Außenbereich, etwa auf dem Pausenhof, stattfinden.  

kp

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