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Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel

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Bischofswiesen - Ausgeteilt wurde in wirklich alle Richtungen - und das "Untersberg-Mandl" kassierte beim Derblecken nebenbei kräftig ab. Oder traf es die Ramsauer doch am schwersten?

Karl der Große, heißt es in einer der vielen Mythen um den Untersberg, sei noch lange nicht tot. Er schlafe nur. Alle hundert Jahre wache er auf und wenn er sieht, dass um den Untersberg noch die Raben kreisen, lege er sich wieder nieder. Derweil kümmerten sich die "Untersberg-Mandln" um ihn. Eines dieser Mandl schaute am Freitag auch beim Starkbieranstich im Bischofswieser Brennerbräu vorbei - und hatte so einiges zu erzählen und zu schimpfen.

Fotos: Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel

Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel © xe
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel © xe
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel © xe
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel © xe
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel © xe
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel © xe
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel
Das Untersberg-Mandl derbleckt den Talkessel © xe

Doch ein Untersberg-Mandl braucht anscheinend auch Geld. Daher ließ sich Ludwig Hochreiter, der den Part wie kein Zweiter ausfüllt, von vornherein zusichern, dass er für jedes "Prost" fünf Euro vom Wirt bekommt. Als er das erste Mal den Krug erhebt - und alle ihm folgen - steht er schon mit dem ersten Fünfer da und grinst.

Von Höhlenforschern...

Was nicht alles passiert ist 2014 auf, im und zu Füßen des Untersberg... Natürlich war auch das Mandl froh, dass bei

der Rettung von Höhlenforscher Westhauser letztlich alles gut gegangen ist. Aber wie man nur auf den Namen "Riesendingschachtel" kommen könne? "So sag ich höchstens zu meiner Unterhose." Und den ganzen Trubel, hätte es den gebraucht? "Jetzt brauchen wir einen Schlüssel für das Gatter, eine Versicherung und einen Helm, wenn wir da hinein wollen." Prost.

Ja, am Starkbier selbst hatte das Mandl eigentlich nichts auszusetzen. Dann schon eher an den Leuten im Saal? "Ihr werdet mir doch nicht erzählen, dass Ihr wegen der CSU da seid. Schon eher wegen dem Freibier, oder? Über 's Wieninger schimpfen, aber sein Freibier saufen." Der Saal nahm es mit der leichten Schulter und folgte der Aufforderung zum Trinken. Prost.

...bis zu schiachen Leuten...

Die Kommunalwahlen beschäftigten es natürlich auch. Ach, wenn er so vom Untersberg hinunterschaue, so das Mandl, Landschaft und Leute gefielen ihm ja wirklich - "aber schiache Leut' gibt's schon auch - nur: muss man die unbedingt auf ein Wahlplakat drucken? Ich hab' mir immer gedacht, die werden in die Ramsau geschickt." Sicher fiel jedem noch das ein oder andere Gesicht aus dem Wahlkampf im März ein. Das Gelächter sprach jedenfalls genau diese Sprache. Prost.

...und der Stille im Gemeinderat

Nur, was im Bischofswieser Gemeinderat nun plötzlich los ist, das wunderte das Untersberg Mandl. Alle seien sich einig, ganz still ist's geworden. Das Ratszimmer wurde sogar komplett neu ausgestattet. Liegt's vielleicht einfach daran, dass die Bischofswieser nach zwölf Jahren unter Altbürgermeister Altkofer aufatmen und sie "wieder frei sein wollen"? Prost.

Es war ein wahrlich heiterer Abschluss des Starkbieranstichs. Ausgeteilt wurde in alle Richtungen, keiner nahm die Spitzen zu ernst - schließlich bekam auch jeder etwas ab von Hochreiter. Und der verließ nach einer dreiviertel Stunde sein Rednerpult wieder und grinste. 25 Euro für fünf "Prost" - der Deal gefiel ihm.

xe

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