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„Uns gehen die Parkplätze aus“

Skigebiet Götschen: Parken wird kostenpflichtig, aber es gibt eine Ausnahme

Zu viele parkende Autos am Götschen: Eine Schrankenanlage am Anfang der Straße soll Besucher beim Parken zur Kasse bitten.
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Zu viele parkende Autos am Götschen: Eine Schrankenanlage am Anfang der Straße soll Besucher beim Parken zur Kasse bitten.

Ein Schrankenbetrieb an den Götschen-Skiliften soll in Zukunft Fremdparker zur Kasse bitten. „Uns gehen die Parkplätze aus“, sagt Bernhard Heitauer, der das Trainingszentrum des Deutschen Ski- und Snowboardverbands betreibt, auf Nachfrage. Zwölf Euro pro Tag soll das Parken künftig kosten. Andere Tarife wird es nicht geben.

Bischofswiesen - Der Skibetrieb steht am Götschen in den Startlöchern. Bis es so weit ist, hat Bernhard Heitauer noch einiges vor. Er möchte eine Schrankenanlage verwirklichen. Dabei geht es nicht um zusätzliche Einnahmen, wie er sagt. Aber: „Unsere Parkplätze sind in der Früh oft belegt, bevor der Skibetrieb überhaupt startet.“

Skitourengeher nutzen die Parkflächen zum Abstellen des eigenen Autos und in der Folge die vorhandene Infrastruktur des Skigebietes, wie etwa die präparierten Pisten. Bisher waren die Parkplätze kostenfrei. Vor allem während der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, dass die Entwicklung in eine falsche Richtung laufe. „Wenn dann keine Flächen mehr für Besucher übrig sind, die wegen des Skifahrens kommen, wird es schwierig.“

Die Schranke soll so geregelt sein, dass Skikartenbesitzer mit gelochter Karte kostenfrei ausfahren können. Gäste ohne Skikarte werden hingegen zur Kasse gebeten. Dabei ist die erste halbe Stunde kostenfrei. Gedacht ist die Kostenfrei-Variante etwa für Eltern, deren Kinder den Skikurs besuchen. Bleibt das Auto länger als 30 Minuten stehen, schlägt die Tagesgebühr in Höhe von zwölf Euro zu Buche. Stunden- oder Halbtageskarten wird es hingegen nicht geben, sagt der Skigebiet-Betreiber. 

„In anderen Regionen sind Schrankensysteme schon längst üblich“, rechtfertigt Bernhard Heitauer das Vorhaben. Mit Beginn der Präparierung und rechtzeitig vor dem Start der Skisaison soll die Schranke stehen und bis zum Ende des Skibetriebs in Verwendung bleiben. „Im Sommer wird die Barriere nicht aktiv sein.“ Besucher des Götschen können dann wieder kostenfrei parken. 

kp

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