Wegbausaison beginnt

Forstweg-Sperrungen in und um Bischofswiesen

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Morsche Krainerwand am Nierntal

Bischofswiesen - Damit Almbauern, Förster und Jäger weiterhin sicher durch den Staatswald fahren können, werden nun Wegsanierungen durchgeführt. Wo genau und für wie lange:

Am Niernthalweg in Bischofswiesen (Zuwegung vom Hallthurm über den Reissenschnaggler zur Zehnkaseralm) müssen morsche Krainerwände ausgewechselt werden, damit Almbauern, Förster und Jäger wieder auf tragfähigem Untergrund fahren können. Für den Ersatzbau geben die Bayerischen Staatsforsten unterstützt von Zuwendungen aus dem Haushaltstopf „Schutzwaldsanierung“ des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten insgesamt rund 125.000 Euro aus.

Mögliche Ausweichstrecken

Der Weg wird anfänglich komplett unbegehbar sein, da das Krainerwerk ausgebaut und der Weg neu aufgeschichtet werden muss. Jede Schicht wird mit Bohrankern haltbar befestigt. Der stellvertretende Forstbetriebsleiter Peter Renoth empfiehlt den Weg zur Zehnkaseralm über die Siedlung Winkl und den Niernthalsattel zu nehmen. Dieser Aufstieg ist von der Baumaßnahme nicht betroffen.

Verbreiterung des Kneifelspitzrundwegs

Die zweite Baumaßnahme befindet sich in Maria Gern, genauer gesagt in Hintergern nach dem Braunlehen am Kneifelspitz-Rundweg. Der Kneifelspitzrundweg wird vom Ende der breiten Forststraße auf einer Länge von rund 700 Meter bis kurz vor das "Leiterl" verbreitert. Diese naturschutzrechlich geprüfte und genehmigte Maßnahme war unumgänglich, um die großen Durchforstungsflächen auf der Nordseite der Kneifelspitze mit sogenannten Mobilseilkränen bewirtschaften zu können.

Weg in den Bachwald keine Alternative

Der bisher zusätzlich zur Verfügung stehende Weg in den Bachwald steht seit den Starkregenfällen des Jahres 2013 und den daraus entstandenen Schäden nicht mehr zur Verfügung. Er konnte unter großen finanziellen Aufwand nur noch als Wanderweg wieder hergestellt werden. Die dortigen Mischwaldbestände enthalten die „Almbachlärche“, die neben den Mischbaumarten des Bergwaldes wegen ihrer hohen Qualität einer besonderen forstlichen Aufmerksamkeit bedarf.

Beide Maßnahmen laufen parallel und werden rund drei Wochen  beanspruchen.

Pressemeldung Forstbetrieb Berchtesgaden

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