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Ministerin äußert sich vielsagend

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Halbes Dutzend Wölfe aus Bayern in einem halben Jahr

Nach Unfall bei Bischofswiesen: Das Auto - größter Feind hiesiger Wölfe

Junge Wölfin auf Reviersuche im Bayerischen Wald gesichtet
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Eine junge Wölfin streift durch den Nationalpark Bayerischer Wald (Symbolbild).

Das Auto scheint - bezogen auf Todesursachen - der größte Feind hiesiger Wölfe zu sein. Fast ein halbes Dutzend Wölfe aus Bayern sind binnen eines guten halben Jahres im Verkehr gestorben. Gerade hat es wahrscheinlich wieder einen erwischt.

Bischofswiesen - Erneut ist wahrscheinlich ein Wolf in Bayern von einem Wagen erfasst worden und getötet worden. Ein 18-jähriger Autofahrer aus Berchtesgaden war am frühen Sonntagmorgen (12. Juni) gegen 2.25 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der B20 von Reichenhall kommend in Richtung Bischofswiesen (Landkreis Berchtesgadener Land) unterwegs, als ihm ein Tier nach einer Kuppe vors Auto lief, wie die Polizei mitteilte.

Bei dem getöteten Tier handelt es sich - nach ersten Erkenntnissen eines hinzugezogenen Jägers - mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Wolf. Die Fachbehörden seien verständigt. Sie werden weitere Untersuchungen durchführen (Sobald es hier Ergebnisse gibt, wird bgland24.de berichten).

Deutschlandweit starben im Monitoringjahr 2020/21 von 138 tot aufgefundenen Tieren 99 auf der Straße beziehungsweise Schiene, erläutert das Landesamtes für Umwelt (LfU) auf seiner Internet-Seite.

Allein im vergangenen Dezember kamen im Freistaat nach Angaben des Landesamtes für Umwelt drei Wölfe so zu Tode - darunter am 1. Dezember ein Jungwolf und am 13. Dezember der Vater dieses Tieres. Zudem war am 5. Dezember im Landkreis Nürnberger Land ein weiblicher Jungwolf tot an Bahngleisen gefunden worden.

Für Schlagzeilen sorgte im Januar das juristische Tauziehen um einen Wolf, den die bayerischen Behörden zum Abschuss freigegeben hatten - Naturschützer wollten dies in einem gerichtlichen Eilverfahren verhindern. Doch als beide Parteien noch darum stritten, ob der Wolf abgeschossen werden dürfe, lebte das Tier schon nicht mehr. Der Wolfsrüde aus dem südöstlichen Oberbayern war in der Zwischenzeit nach Tschechien gewandert und dort überfahren worden. Er hatte den Gencode GW2425m und konnte so eindeutig identifiziert werden.

Das Tier hatte einen erbitterten Streit zwischen Wolfs-Befürwortern, Almbauern und den Behörden ausgelöst. Der Wolf hatte in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land vom 13. bis 19. Dezember 2021 mehrfach in der Nähe von Siedlungen Tiere gerissen. Wölfe sind streng geschützt und dürfen nur in wenigen Ausnahmefällen abgeschossen werden.

dpa/mz

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