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Baudirektor informiert in Bischofswiesen

Kreisverkehr nimmt Gestalt an: Wann die Großbaustelle abgeschlossen sein soll

Der neue Kreisverkehr Aschauerweiher.
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Der neue Kreisverkehr Aschauerweiher.

Obwohl der Kreisverkehr an der Aschauerweiherstraße Form annimmt, sind die Bauarbeiten noch nicht zu Ende. Kommenden Monat soll die dritte Bauphase beginnen:

Baudirektor Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein informierte kürzlich über den Fortschritt des millionenschweren Kreisverkehrs unweit des Naturbads Aschauerweiher, der seit Planungsbeginn auf Kritik stößt. Frühestens im Juli könnte dieser befahrbar sein, sagt Bambach.

Die Aschauerweiherstraße ist derzeit zwischen Naturbad Aschauerweiher und Gattermannlehen gesperrt. Auf mehreren hundert Metern wurde nicht nur die Straße erweitert, Bäume entfernt und der Straßenkörper neu aufgebaut, sondern auch der Kreisverkehr gestaltet. Die Arbeiten an letzterem sind noch nicht abgeschlossen. Pflasterarbeiten am großen Rund beschäftigen aktuell die Arbeiter vor Ort. Nach Abschluss soll die Straße asphaltiert werden. Ebenso müssen in dem krötenreichen Gebiet noch Amphibienleiteinrichtungen erneuert werden. Es fehlen zudem Schutzplanken und die Straßenbeschilderung.

„Es könnte aber auch etwas schneller gehen, wenn...“

Im Juli könnte das Aschauerweiherbad auch wieder von Bischofswieser Seite aus befahren werden. Aktuell ist das nur von Berchtesgaden kommend möglich. Spätestens dann werden Autofahrer den Kreisverkehr das erste Mal offiziell passieren können. In der dritten Bauphase ab Juli soll die Straße zwischen Aschauerweiher und Märchenpfad ausgebaut werden, inklusive Vollsperrung. Trotz momentaner Vollsperrung halten sich viele Autofahrer nicht an das Durchfahrtverbot.

Bambach sagt, dass der Abschluss der Baumaßnahme in Bischofswiesen für Ende des Jahres angesetzt ist. „Es könnte aber auch etwas schneller gehen, wenn das Wetter mitspielt und der Baufortschritt gut vorankommt.” 

Der Kreisverkehr stößt seit Ankündigung des Projekts in sozialen Medien wie Facebook auf große Kritik. Die Kosten liegen im Millionenbereich - bei einer Straße, die als nicht stark befahren gilt. Ein großer Baumbestand wurde im Vorfeld abgeholzt, um den Ausbau der Straße und den Kreisverkehr zu ermöglichen. Bambach sagt: “Am Ende werden Kritiker sehen, dass diese Maßnahme Sinn ergibt und eine Mehrheit der Leute wird die Vorteile erkennen.” 

kp

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