Die wichtigsten Themen für die junge Generation

Thomas Weber zu Gast bei der Jungen Union

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Thomas Weber und die JU-Mitglieder im lockeren Gespräch.

Bischofswiesen - Die Junge Union Berchtesgadener Land Süd hat zu ihrem letzten Stammtisch den Bürgermeister Bischofswiesens, Thomas Weber, zum Gespräch eingeladen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Die Junge Union (JU) Berchtesgadener Land Süd hat zu ihrem letzten Stammtisch in der Kastensteinerwand Alm den Bürgermeister Bischofswiesens, Thomas Weber, zum Gespräch eingeladen. Dabei ging es um die Themen, die speziell für die junge Generation bei den anstehenden Kommunalwahlen entscheidend sein werden: Mobilität, Wohnen und Nachhaltigkeit.


Thomas Weber freute sich zu Beginn über die Motivation der Jungen Union. Es sei ein positives Signal, dass so viele JU'ler auf den CSU-Listen für den Gemeinderat kandidierten, mit Alexander Wimmer, Thomas Huber und Laurin Zern auch drei in seiner eigenen Gemeinde, womit eine vielfältige Kandidatenaufstellung einhergehe. Die JU-Mitglieder wollten ihre wichtigsten Themen für die Kommunalwahl diskutieren. Ortsvorsitzender Alexander Wimmer identifizierte hier drei Bereiche, die junge Menschen auf kommunaler Ebene besonders interessierten.

1. Mobilität und der Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV), der vor allem auch am Abend und an Wochenenden nachts gefragt wäre. Dass es hier derzeit Verbesserungsbedarf gibt, sieht auch Weber ein. Die schlechte Anbindung abgelegener Orte, eine zu geringe Taktung und zu hohe Ticketpreise seien Probleme die die Kommunen in den nächsten sechs Jahren angehen müssten, so Weber. "Dafür müssen wir auch Geld in die Hand nehmen." Derzeit werden die Bus- und S-Bahn Linien zusätzlich durch ein Rufbussystem ergänzt, das im Talkessel maßgeblich auf Webers Initiative ins Leben gerufen wurde. In Zukunft werde die überregionale Zusammenarbeit immer wichtiger werden. So werde ein kreis- und länderübergreifendes Ticket mit günstigem Tarif angestrebt, von dem vor allem auch Schüler und Auszubildende profitieren sollen. Auch setze er sich dafür ein, dass Gäste und Einheimische in Zukunft gleich behandelt werden. "Ziel ist es, dass jeder, egal ob Einheimischer oder Gast, günstig mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann" so der Bürgermeister. Er räumte allerdings ein, dass günstig aus seiner Sicht nicht kostenlos heiße und zukünftig auch Kurgäste bezahlen sollten.


2. Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind Themen, die den Leuten über alle Lager hinweg immer wichtiger werden. Auch auf kommunaler Ebene gebe es hier Handlungsmöglichkeiten, da war sich die JU mit Weber einig. Ein wichtiger Ansatz wäre, den Bereich Wärmeversorgung anzugehen, da es hier große Einsparpotentiale gebe, so der Bürgermeister. Außerdem verwies er nochmals auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes. Im Idealfall führt dieser dazu, dass das Auto weniger genutzt wird. Ersetzt werden könne es im ländlichen Raum allerdings nur schwer. Weber betonte:"Klimaschutz ist ein Prozess, der langfristig voranschreiten muss und nicht von heute auf morgen." Er plädierte insbesondere auch für Regionalität, denn mit dem Kauf von regionalen Milch- und Fleischprodukten könne jeder ganz einfach einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten.

3. Wohnen in Formen, die auch für junge Menschen und Familien bezahlbar sein sollen, ist das dritte Thema, das angesprochen und diskutiert wurde. Gerade vor den Kommunalwahlen werde das Thema intensiv von allen Gruppierungen aufgegriffen. Das Schaffen neuer Wohnflächen ist jedoch ein langfristiges Projekt, welches die Gemeinde Bischofswiesen seit sechs Jahren durch den Kauf von Grundstücken und dem Bau von Wohnungen realisiert. "Wir müssen auf diesem Gebiet aber natürlich weiterhin arbeiten", so Weber. Das darf als allgemeine Ansage für die künftige Amtsperiode angesehen werden.

Pressemitteilung JU Berchtesgadener Land Süd

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