Michael Sturm geht in Bischofswiesen ins Rennen

Die Grünen stellen ihren Bürgermeisterkandidaten vor

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Bischofswiesen - Michael Sturm ist nominiert um das Amt des Bürgermeisters. Sein Team beziehungsweise die weiteren Plätze stehen auch schon fest.

Meldung im Wortlaut:


Er ist schon seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv. Nun bewirbt er sich um das Amt des Bürgermeisters in Bischofswiesen: Das „grüne Urgestein“ Michael Sturm. Ausführlich führte der 57-jährige kaufmännische Angestellte bei der Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl im nächsten Jahr seine inhaltlichen Schwerpunkte für die Gemeindepolitik in den nächsten Jahren dar. Vor allemim Bereich Mobilität sieht Sturm Handlungsbedarf. So sollte seiner Meinung nach der ÖPNV drastisch ausgebaut werden

Unter anderem durch eine zeitliche Ausweitung des Angebotes und eineVerbilligung der Ticketpreise beim Rufbus. Auch sollten zusätzliche Haltepunkte auf der Bahnstrecke Berchtesgaden – Bad Reichenhall, etwa beim Gewerbegebiet Pfaffenfeld 2 und beim Ortsteil Winkl-Siedlung errichtet werden. Die Anbindung der neuen Mittelschule sollte ebenfalls auf der Schiene erfolgen. Die Themen Wirtschaft und Ökologie möchte Sturm „zusammen denken“. Durch einen kommunalen „New Green Deal“ könnten beide Bereiche miteinander „versöhnt“ werden. Im Gewerbegebiet Pfaffenfeld sollten nur Betriebe mit einer möglichst hohen Wertschöpfung bei gleichzeitig geringem Flächenverbrauch angesiedelt werden. 


Ein weiterer wichtiger Bereich ist für Sturm die Energieversorgung. Hier könne die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen und alle eigenen Liegenschaften auf eine mögliche Nutzung der Solarenergie prüfen lassen. Außerdem könne er sich ein gemeindliches Förderprogramm zur Anschaffung sogenannter Balkonsolaranlagen in Höhe von 25 Prozent vorstellen

Des weiteren setzt sich Sturm für die Errichtung kleiner genehmigungsfreier Windräder ein. Ein guter Standort wäre aus seiner Sicht der Sportplatz. In Bezug auf das seit einigen Jahren diskutierte Fernwärmeprojekt für die Siedlung Winkl äußerte Sturm Bedenken wegen des Standortes. Er sei grundsätzlich absolut für eine solche Anlage, den derzeitigen Standort im FFH-Gebiet halte er aber für falsch. In Sachen Götschen spricht sich Sturm für „bescheidenere Lösungen“ aus. 

Subventionierte Millioneninvestitionen halte er für falsch. Er wolle hier zusammen mit dem Betreiber eine angepasste Lösung erarbeiten. Eine Wohnbebauung im Ganghoferfeld in Engedey lehnt Sturm ab. Dort sollte keine weitere Zersiedelung stattfinden. Das sei auch im Gemeinderat gemeinschaftlich mit zwei Planungsbüros so erarbeitet worden. Stattdessen sollte die Entwicklung neuer Wohngebiete an den vom in Arbeit befindlichen neue Flächennutzungsplan vorgeschlagenen Standorten in Bischofswiesen Zentrum und in Winkl-Siedlung vorangetrieben werden. Dort gebe es fußläufige Einkaufsmöglichkeiten, Bahnhaltepunkte wären vorhanden oder in Planung. 

Auf diese Weise können man Verkehr vermeiden. Abschließend forderte Sturm, die Öffentlichkeit bei wichtigen und wegweisenden Entscheidungen noch stärker einzubinden, zum Beispiel in Form von Ratsbegehren. Außerdem sollten im Gemeinderat nur solche Tagesordnungspunkte nicht öffentlich behandelt werden, wo das vom Gesetz zwingend vorgeschrieben sei. Die Wahl Sturms erfolgte einstimmig. Er wurde auch auf Platz 1 der Gemeinderatsliste gewählt. 

Auf die weiteren Plätze wurden folgende Personen gewählt: 

Platz 2: Marlies Moderegger. 

Platz 3: Franz Sturm. 

Platz 4: Mona-Schmidt-Wimmer. 

Platz 5: Dr. Josef Irlinger. 

Platz 6: Anna-Julia Sturmvoll. 

Platz 7: Hermann Moderegger. 

Platz 8: Antie Hahne. 

Platz 9: Andreas Bunsen. 

Platz 10: Louisa Schmid. 

Platz 11: David Ruprecht. 

Platz 12: Simon Widmann. 

Platz 13: Elmar Kuhn. 

Platz 14: Sabrina Doll. 

Platz 15: Thomas Maltan. 

Platz 16: Florian Wimmer. 

Platz 17: Bernfried Machnicki. 

Platz 18: Erwin Machner. 

Platz 19: Dr. Andreas Ponn. 

Platz 20: Anton Rosenberger. 

Ersatz: Petra Palt.

Pressemitteilung Bündnis 90/ Die Grünen

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