KiTa Winkl: 'Nur Verwaltung vereinfachen'

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Der Kindergarten Winkl soll so erhalten bleiben wie er ist, mit Rückzugsmöglichkeiten für die Kleinen.
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Bischofswiesen - Seit zehn Tagen wird in Bischofswiesen über den Fall Kindergarten Winkl diskutiert, gestritten, geschimpft. Jetzt meldet sich Heike Winkler von der Insula zu Wort:

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde es bekannt, dass die Gemeinde Bischofswiesen den Kindergarten Winkl unter die Leitung des Diakoniewerkes Hohenbrunn, der Lebenswelt Insula, stellen will. Dort wird der zweite Kindergarten in Bischofswiesen betrieben. Seither herrscht von Seiten der Gemeindeverwaltung und des Bürgermeisters aber Schweigen. "Kein Kommentar", heißt es auf Anfrage.

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Im Kindergarten Winkl kochen deshalb die Emotionen hoch. Mitarbeiter und Eltern wollen wissen, wie es weitergeht. Ein Bürgerbegehren für den Verbleib der Kindergarten-Verwaltung ist auf den Weg gebracht, die Unterschriften werden bereits gesammelt. Die Rufe nach Information werden lauter.

Auch von Seiten der Lebenswelt Insula ist nicht viel zu erfahren, aber doch ein bisschen mehr. Die Leiterin der Zentralverwaltung, Heike Winkler, erklärt gegenüber BGLand24: "Wir werden alle Mitarbeiter übernehmen!" Es gebe auch klare gesetzliche Voraussetzungen für eine solche Übernahme. Demnach bleiben alle bestehenden Verträge so erhalten.

Auch für den Kindergarten Insula ändert sich in Zukunft nichts.

"Es geht der Gemeinde und uns darum, die Verwaltung einheitlich zu gestalten und dadurch zu vereinfachen", so Winkler weiter. "Der Kindergarten Winkl bleibt so bestehen, wie er ist. Der Bedarf an Kindergarten-Plätzen ist da, was die Gründung der neuen Waldgruppe beweist."

Mehr konnte Heike Winkler dann auch nicht sagen, da es sich um laufende Vertragsverhandlungen der Gemeinde und der Lebenswelt Insula handelt. Wie lange diese andauern werden ist noch nicht bekannt.

cz

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