Gelungene Osterüberraschung für die "Struber Jager" mit Grüßen aus der Heimat

"Gelbe Bänder der Verbundenheit" haben ihr Ziel erreicht

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Soldaten nehmen die Ostergrüße aus der Heimat entgegen.

Erbil / Bischofswiesen - Große Kisten mit Feldpost erreichten Ende März das Feldlager in Erbil im Norden Iraks, wo gerade Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 – vorrangig vom Gebirgsjägerbataillon 232 aus Bischofswiesen – ihren Dienst verrichten.

Die Pakete wurden auch in andere Einsatzländer, in denen sich die Gebirgsjägerbrigade 23 aktuell engagiert, verschickt.

Zuvor hatten der Brigadekommandeur, Brigadegeneral Alexander Sollfrank, der Landrat des Berchtesgadener Landes, Georg Grabner, und das Familienbetreuungszentrum (FBZ) Bad Reichenhall zusammen mit Spendern aus der Region  die Ostergrüße organisiert.

In den Paketen fanden die Soldaten regionale Produkte wie geräucherten Speck und Ostergebäck, sowie Filz-Hüttenschuhe. Darüber hinaus hatte das Reichenhaller FBZ „gelbe Bänder der Verbundenheit“ vorbereitet und von den Angehörigen der Einsatzsoldaten mit Grußbotschaften versehen lassen.

Pakete aus der Heimat sind immer was besonderes

Die „Struber Jager“ sind gerade 3.700 Kilometer fern der Heimat. Doch nun ist ihr Zuhause ein gutes Stück näher an Erbil gerückt. Soldaten mit strahlenden und gespannten Gesichtern nehmen die Päckchen entgegen. „Pakete aus der Heimat zu bekommen ist immer etwas Besonderes. Doch zu wissen, dass es von unserem Landrat Herrn Grabner, dem Familienbetreuungszentrum und Sponsoren aus der Region ist, ist nochmals schöner“, so Oberstabsfeldwebel Grüsser.

Die Soldaten des 7. Einsatzkontingentes werden in naher Zukunft in das Berchtesgadener Land zurückkehren, während zu Hause im Bataillon die nächsten schon in den Startlöchern stehen. „Ein spannendes Jahr liegt vor unserem Bataillon.

Viele Soldaten sind für mehrere Monate von zu Hause weg. Da freut es mich, dass die Bevölkerung des Berchtesgadener Landes voll und ganz hinter uns und unserem Auftrag steht“, so der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232, Oberstleutnant Michael Bender.

Tag der offenen Tür anlässlich des 60-jährigen Bestehen

„Ich freue mich deshalb besonders darauf, dass wir am 1. Juli die Gelegenheit haben, gemeinsam unser 60-jähriges Bestehen und das 30-jährige Jubiläum unserer Patenschaften mit den Gemeinden zu feiern.

An diesem Tag der offenen Tür mit Festakt laden wir alle Interessierten und Anwohner ein, zu uns in die Jägerkaserne nach Bischofswiesen zu kommen.“

Ausbildung in einem Trainingscamp. Deutsche Soldaten trainieren die zukünftigen Ausbilder der Peshmerga.

Der Einsatz im Norden Iraks ist eine Ausbildungsmission. Dies beinhaltet vielseitige Aufgaben in einem multinationalen und komplexen sicherheitspolitischen Umfeld. Die Soldaten planen, organisieren und führen praktische und theoretische Ausbildungen für die kurdischen Sicherheitskräfte durch. Sie leisten ihren Beitrag zum Aufbau nachhaltiger Strukturen und erhöhen die Eigenständigkeit der Sicherheitskräfte.

Zahlreiche verschiedene Ausbildungen, zumeist in Englisch, beherrschen derzeit in Erbil den Dienstplan der „Struber Jager“. Zielgruppe sind die zukünftigen Ausbilder aus den Reihen der Peshmerga.

Pressemitteilung Hauptmann Muth / Gebirgsjägerbrigade 23

Zurück zur Übersicht: Bischofswiesen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser